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Asylbewerberheim

Gemeindeverwaltung schlägt zwei Standorte vor

LEGDEN Da gab es bei den Politikern keinen Widerspruch: Die Gemeinde Legden soll eine neue Unterkunft für Asylbewerber für bis zu 22 Bewohner bauen. Doch auf die Frage, wo das Gebäude errichtet werden soll, gibt es trotz einer klaren Empfehlung des Planungsausschusses vom Mittwochabend noch keine eindeutige Antwort. Zwei Standorte stehen zur Debatte.

Gemeindeverwaltung schlägt zwei Standorte vor

Vom Ausschuss für Planen und Bauen favorisiert: Der ehemalige Schulgarten (l.) an der Weishauptstraße ist einer der beiden möglichen Standorte für das neue Asylbewerber- Wohnheim.

Die Gemeindeverwaltung schlägt zwei Grundstücke vor, die sich im Eigentum der Gemeinde befinden:

Option 1: Weishauptstraße gegenüber der Sekundarschule im ehemaligen Schulgarten

Option 2: am östlichen Dorfrand nördlich der Osterwicker Straße

SPD und UWG legten sich am Mittwochabend schnell fest: Sigrid Goßling (SPD) und Heribert Telgmann (UWG) sprachen sich im Namen ihrer Fraktionen für den Standort an der Weishauptstraße aus. Telgmann begründete dies so: "Die zentrale Lage ist von Vorteil. Einkaufsmöglichkeiten, Bus, Bahnhof, Schule und Rathaus sind von der Weishauptstraße einfach besser zu erreichen als von der Randlage."

Bauamtsleiter Helmut Schiermann nannte einen weiteren Synergieeffekt, der für die Weishauptstraße sprechen könnte: "Der Hausmeister der Sekundarschule könnte auch das Wohnheim im Blick haben."

CDU noch unentschieden

"Wir sind in dieser Frage noch unentschieden", erklärte Thomas Kockentiedt für die CDU. Es bestehe noch Beratungsbedarf. Seine Fraktion wolle sich erst in der kommenden Ratssitzung festlegen. In der Bauausschusssitzung enthielten sich Kockentiedt und sein Fraktionskollege Ulrich Hessel der Stimme.

Für Bernd Wilpert (CDU) indes ist jetzt schon klar: "Ich finde den Standort an der Osterwicker Straße besser." Es gebe ja bereits nahe gelegene Unterkünfte am Feldkamp, Nordring und Mühlenbrey. "Wir müssen auf eine bessere Verteilung im Dorf achten. Es sind gewisse Ängste vorhanden", argumentierte Wilpert. Im voll besetzten Zuschauerraum des Sitzungssaales im Haus Weßling erntete er dafür manches Kopfnicken.

"Tief gründen"

Der Ausschuss empfahl am Ende zwar mit den Stimmen von UWG und SPD den Standort Weishauptstraße. Der Rat aber ist an diese Empfehlung nicht gebunden. Theoretisch könnte der Rat auch für den Standort Osterwicker Straße entscheiden - wenn die CDU geschlossen zu dieser Überzeugung gelangen würde.

Es müssten auch bautechnische Fragen geklärt werden, mahnte der Bauausschussvorsitzende Josef Scharlau (CDU) mit Blick auf die Weishauptstraße. Wegen der Nähe zum Mühlenbach habe man vor Jahren bei der Schulerweiterung sehr tief gründen müssen.

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