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Schnadgang in Asbeck

Grenzen stimmen noch

Legden Am 1. Mai werden in Asbeck die Grenzen abgeschritten. Ritter und Stiftsfräulein machen sich auf den Weg. Da kann das Wetter sein, wie es will.

Grenzen stimmen noch

Plastiküberzüge schützen die Kostüme der Asbecker Jugend, die gemeinsam mit vielen Schnadgängern die Grenzen abschritten. Später zum Maifest im Ortskern wurde das Wetter dann besser. Foto: Hubbeling

Die mittelalterlichen Kostüme steckten unter Plastikschutz, als sich die Asbecker, begleitet von Blasmusik, aufmachten, um die Grenzen des Hauses Asbeck und des adligen Damenstiftes abzuschreiten. „Wir trotzen dem Wetter“, hieß es aufmunternd.

Bereits am Morgen trafen sich die Teilnehmer an der Hunnenporte, um sich auf den rund drei Kilometer langen Weg zu machen. Zusammen mit dem Musikverein Asbeck lief das Fußvolk durch die Asbecker Landschaft. Angeführt wurde die Gruppe von zwei Reitern in historischen Kostümen, die als Vorhut dienten. „Das Wetter ist jetzt nicht perfekt, aber in Asbeck wird die Tradition gelebt. Da lassen wir uns auch nicht vom mäßigen Wetter ärgern“, erklärte Jens Sprey, Vorstandsmitglied des Asbecker Heimatvereins.

Rast im Eißingort

Auf halbem Weg wurde auf auf dem Hof Hölscher im Eißingort Rast gemacht und zum Mittagsschmaus eingeladen. „Nach dem Gang quer durch unsere Heimat kriegt man mittlerweile auch ein bisschen Hunger. Da wird uns jetzt etwas Deftiges guttun“, meinte einer der Schnadgänger. Nach der Stärkung machte sich der Tross wieder Richtung Asbecker Dorfkern auf. Hier endete der historische Kontrollgang der Asbecker an der Stiftskirche St. Margareta.

Schnadgang in Asbeck

Beim traditionellen Schnadgang in Asbeck werden erst die Grenzen abgeschritten und dann im Ortskern gefeiert.
Beim traditionellen Schnadgang in Asbeck werden erst die Grenzen abgeschritten und dann im Ortskern gefeiert.
Beim traditionellen Schnadgang in Asbeck werden erst die Grenzen abgeschritten und dann im Ortskern gefeiert.
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Beim traditionellen Schnadgang in Asbeck werden erst die Grenzen abgeschritten und dann im Ortskern gefeiert.
Beim traditionellen Schnadgang in Asbeck werden erst die Grenzen abgeschritten und dann im Ortskern gefeiert.
Beim traditionellen Schnadgang in Asbeck werden erst die Grenzen abgeschritten und dann im Ortskern gefeiert.
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Beim traditionellen Schnadgang in Asbeck werden erst die Grenzen abgeschritten und dann im Ortskern gefeiert.
Beim traditionellen Schnadgang in Asbeck werden erst die Grenzen abgeschritten und dann im Ortskern gefeiert.
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Beim traditionellen Schnadgang in Asbeck werden erst die Grenzen abgeschritten und dann im Ortskern gefeiert.
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Beim traditionellen Schnadgang in Asbeck werden erst die Grenzen abgeschritten und dann im Ortskern gefeiert.
Beim traditionellen Schnadgang in Asbeck werden erst die Grenzen abgeschritten und dann im Ortskern gefeiert.
Beim traditionellen Schnadgang in Asbeck werden erst die Grenzen abgeschritten und dann im Ortskern gefeiert.
Beim traditionellen Schnadgang in Asbeck werden erst die Grenzen abgeschritten und dann im Ortskern gefeiert.
Die Galerie  Brücke zeigt parallel zum Schnadgang immer eine Kunstausstellung, an der sich einige Künstler beteiligen.
Die Galerie  Brücke zeigt parallel zum Schnadgang immer eine Kunstausstellung, an der sich einige Künstler beteiligen.
Die Galerie  Brücke zeigt parallel zum Schnadgang immer eine Kunstausstellung, an der sich einige Künstler beteiligen.
Die Galerie  Brücke zeigt parallel zum Schnadgang immer eine Kunstausstellung, an der sich einige Künstler beteiligen.
Die Galerie  Brücke zeigt parallel zum Schnadgang immer eine Kunstausstellung, an der sich einige Künstler beteiligen.
Die Galerie  Brücke zeigt parallel zum Schnadgang immer eine Kunstausstellung, an der sich einige Künstler beteiligen.
Die Galerie  Brücke zeigt parallel zum Schnadgang immer eine Kunstausstellung, an der sich einige Künstler beteiligen.
Die Galerie  Brücke zeigt parallel zum Schnadgang immer eine Kunstausstellung, an der sich einige Künstler beteiligen.
Die Galerie  Brücke zeigt parallel zum Schnadgang immer eine Kunstausstellung, an der sich einige Künstler beteiligen.
Die Galerie  Brücke zeigt parallel zum Schnadgang immer eine Kunstausstellung, an der sich einige Künstler beteiligen.
Im Dorfkern angekommen, musste das Schnadprotokoll beglaubigt werden. Der Vorsitzende des Heimatvereins, Bernhard Laukötter, begrüßte alle Gäste und die offiziellen Unterzeichner des Protokolls. Diese Ehre gebührte diesmal Pfarrer Axel Heinekamp, der sich sehr über die Einladung zur Unterzeichnung gefreut hatte. „Sind die Grenzen denn noch gültig und werden sie noch eingehalten“, fragte Pfarrer Axel Heinekamp die jugendlichen Ritter und Stiftsdamen. „Alles in Ordnung“, so die Kinder, die inzwischen ihre mittelalterlichen Kostüme ungeschützt zeigen konnten. Unter den Augen von Bürgermeister Friedhelm Kleweken unterzeichnete Axel Heinekamp das Schnadprotokoll, nachdem alle Zweifel aus dem Weg geräumt waren.

Der Schnadgang ist eine uralte Tradition. Ganz nach dem Motto: „Grenzen sollen nicht nur trennen, sondern auch Gemeinschaften hervorrufen, denn wer die Grenzen respektiert, respektiert auch den anderen“ ist diese historische Handlung immer noch sehr aktuell. „Und dass wir hier in Asbeck ein sehr gesundes und lebendiges Gemeindeleben haben, kann man ja hier an der regen Teilnahme der Asbecker Bürger sehen“, freute sich Jens Sprey.

Spiele für Kinder

Nach dem offiziellen Programm gingen die Asbecker zu dem gemütlichen Teil über. Für die kleinsten und kleineren Besucher wurde eine Hüpfburg aufgebaut sowie eine kleine Verlosung und einige bewegungsintensive Spiele angeboten. Die älteren Gäste konnten sich an kühlen Getränken und an der Blasmusik des Musikvereins Asbeck erfreuen. Zusätzlich gesellten sich am Nachmittag noch diverse Fahrradgruppen aus den umliegenden Städten und Dörfern hinzu, die am „Tag der Arbeit“ einen Abstecher nach Asbeck machten. So wurde in Asbeck eine traditionelle Handlung mit einem gemütlichen Fest verbunden. „Ich glaube, dass wir wieder ein tolles Fest für die gesamte Gemeinde auf die Beine gestellt haben. Hier zeigt sich, dass unser Zusammenleben in unserem Dorf noch absolut intakt ist“, sagte Bernhard Laukötter mit einem zufriedenen Lächeln.

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