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"Großer Bahnhof" für Ulrich Hoinka

"Großer Bahnhof" für Ulrich Hoinka

<p>Auch viele junge Gäste hatten sich zum Abschied ihres Pfarrers eingefunden. MLZ-Fotos (2) Heisterborg</p>

Legden "In diesem Fest wird deutlich, was Jesus für ein König war. Er ist immer da, wo er helfen kann" - das gestrige Christkönigsfest nutzten Dechant Thomas Linsen und die ganze Gemeinde St. Brigida, ihrem scheidenden Pfarrer Ulrich Hoinka für 33 Jahre Priestertätigkeit und Seelsorge im Ort Dank auszusprechen. Und das mit Worten und Taten, denn nach dem Festhochamt erwartete ihn eine große Kinderschar und ein Spalier der Kommunionkinder, bevor ihn der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr und die Bannerabordnungen einem Triumphzug gleich in einer Kutsche durch das Dorf begleiteten. Kaum enden wollten beim anschließenden Empfang im Pfarrheim die Gratulationen, Grußworte und guten Wünsche auf dem Weg Hoinkas in den Ruhestand.

Pfarrgemeinderatsvorsitzender Josef Honermann würdigte in seiner durchaus auch von kritischen Aspekten geprägten Rede die großen Verdienste Hoinkas vor allem in der Kinderbetreuung und -seelsorge. Insgesamt habe sich der Pfarrer als "erfolgreicher Kapitän der Gemeinde" bewährt. Der Pfarrgemeinderat wünschte ihm "Freunde und Freude" - und natürlich Gesundheit - für den weiteren Weg. Dem konnten sich Kirchenvorstand Josef Hintemann und Bürgermeister Friedhelm Kleweken, der die stets gute Zusammenarbeit zwischen politischer und kirchlicher Gemeinde hervorhob, nur anschließen.

Gute Zusammenarbeit

Im Sinne der Ökumene bestätigte dies auch der evangelische Pfarrer Willi Bartkowski aus Ahaus. Langjährige Weggefährten Hoinkas wie Pfarrer Broehl, einst Kaplan in Legden, und Pfarrer Karl Tappe aus Asbeck ließen sich ebenfalls die Gelegenheit zu aufmunternden Worten nicht nehmen. Die Geschenke der örtlichen Vereine überreichte dann Alfred Janning, der als Vorsitzender des Heimatvereins Legden den Dank in plattdeutscher Art übermittelte. Musik der Aufbauförderstufe, Gesang des Kinderchors und ein kleines Theaterstück der kfd gestalteten den Empfang im Pfarrheim bis in den Nachmittag.

Übrigens: Auch im Ruhestand will Ulrich Hoinka dem Dahliendorf erhalten bleiben, denn dort fühle er sich nach wie vor wohl. mel

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