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Himmlische Boten drängeln sich im Dormitorium

Himmlische Boten drängeln sich   im Dormitorium

<p>Botticellis Engel stand für dieses Bild Pate.</p>

Legden Ob es Engel gibt? Christa Schalk und Inge Schemmer zögern keinen Augenblick: "Natürlich", kommt ihre prompte Antwort. Und davon können sich ab Sonntag auch alle Zweifler überzeugen. Denn anders als bei anderen Glaubensfragen gibt es im Fall der göttlichen Boten Beweise - aus Ton und Farbe und Leinwand.

Zwar keine himmlischen Heerscharen, aber doch eine beachtlich große Gruppe an geflügelten Beschützern hat die Werkstätten der beiden Hobby-Künstlerinnen gegen die Jahrhunderte alten Räumlichkeiten des Dormitoriums eingetauscht. In der einen Ecke geleiten Beschützer mit goldenen Flügeln Kinder durchs Leben, schräg gegenüber lächeln kleine Putten mit Speckbeinchen versonnen ihren Betrachtern entgegen, und gleich neben dem Eingang erinnert eine kräftige Schönheit mit Hut daran, dass Engel nicht unbedingt auf den ersten Blick zu erkennen sein müssen: Engel auf Schritt und Tritt - stets gegenständlich gestaltet, aber doch so facettenreich wie die Vorstellungen der Menschen - nicht nur in der Gegenwart.

Klassische Vorbilder

Besonders Christa Schalk hat sich in ihren Arbeiten von berühmten italienischen Renaissance-Künstlern wie Botticelli und Michelangelo inspirieren lasse - aber nicht nur. Neben den klassischen Motiven der aus der Meer steigenden Venus (wer will schon behaupten, dass die Liebesgöttin nicht auch das Zeug zum Engel hat?) und der Mater Dolorosa ("Mütter sind immer auch Engel, und die Mutter Maria im Besonderen", so Schalk), findet sich auch ein Bild, für das Anne Geddes' berühmten Babyfotos Pate standen. sy-

Engelausstellung: vom 4. November bis zum 31. Januar im Dormitorium

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