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Jury lobt Krieg der Götter

Legden Der siebte Landes-Orchesterwettbewerb Nordrhein Westfalen 2007 fand am vergangenen Wochenende in Hamm statt. Sich der Herausforderung dieses Wettbewerbs gestellt hat sich auch der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Legden - und das "mit gutem Erfolg".

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Manfred Kahmen (l.) und Bernd Hölscher freuen sich über das gute Abschneiden der Kapelle.

Verschiedene Instrumente, verschiedene Generationen, verschiedene Stilrichtungen: Die Vielfalt macht`s beim Musikzug der freiwilligen Feuerwehr Legden, der sich am Wettbewerb in Hamm beteiligte. MLZ Fotos (2) Kroschner

Ausgeschrieben wurde dieser landesweite Wettbewerb vom Landesmusikrat NRW in Verbindung mit der Stadt Hamm für nicht-professionelle Orchester - der Musikzug Legden trat in der Kategorie "Blasorchester in Harmoniebesetzung" an. 14 Orchester aus verschiedenen Städten und Orten musizierten in dieser Kategorie gegeneinander. Unter anderem auch die Blaskapelle Südlohn und der Musikverein Wüllen.

Zwei Stücke

Am vergangenen Sonntag hatten die Legdener Instrumentalisten ihren Auftritt. Unter Leitung ihres Dirigenten Manfred Kahmen stellten die jungen Musiker ihr Können unter Beweis. Zwei Musikstücke, die zusammen eine halbe Stunde dauern durften, musste der Musikzug zum Besten geben: "Fate of the Gods" von Steven Reineke basiert auf eine Geschichte der Nordischen Sage. Dieses Stück erzählt über einen unglaublichen Krieg der Götter zwischen Gut und Böse. Trotz des großen Hin und Hers: Das obsiegt schließlich. Die dramatische Handlung spiegelt sich in der Musik. Die Folge: ein enormer Einsatz in allen Instrumentengruppen, welcher im Werk ganz deutlich durch Dynamik- und Tempowechsel zu hören ist.

Das zweite Musikstück, "Alpina Saga" von Thomas Doss, ist durch solistische Elemente geprägt. Eine Trompetenfanfare tönt lockend vom Berg herunter ins Tal. Ein Wanderer betrachtete die Landschaft, die das Werk musikalisch beschreibt.

Die vierköpfige Jury nahm das Legdener Orchester genau unter die Lupe: von technischer Ausführung über Intonation, Rhythmik und Artikulation bis hin zur künstlerischen Ausführung.

17 von 25 Punkten

Sonntag Abend stand das Ergebnis fest: Die Legdener Musiker haben 17 der 25 möglichen Punkte erreicht: eine Leistung, die mit "gutem Erfolg teilgenommen" bezeichnet wird. Für die Legdener Musiker eine Auszeichnung, die besonders den Zusammenhalt in der Gruppe und die musikalische Stärke widerspiegelt. "Es war ein toller Erfolg", da sind sich auch Dirigent Manfred Kahmen und erster Vorsitzender Bernd Hölscher einig. kro

Siehe auch 6. Lokalseite

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