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Neugestaltung Hauptstraße

Knackpunkte noch nicht restlos geklärt

LEGDEN Die Jury hat schon im Mai den Sieger des Ideenwettbewerbs für die barrierefreie Neugestaltung der Hauptstraße gekürt. Jetzt enthielt der Entwurf des Kölner Büros "Greenbox Landschaftsarchitekten" auch einstimmige politische Zustimmung - allerdings mit Einschränkungen.

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Der Bereich um die Taubenturm soll nach dem Vorschlag der Planer autofrei werden.

Über die Ampelanlage an der Hauptstraße muss noch diskutiert werden.

"Es gibt noch einige Knackpunkte zu diskutieren", so formulierte es der CDU-Fraktionsvorsitzende Berthold Langehaneberg. Uta Schneider, Geschäftsführerin der Regionale 2016, stellte im Rat noch einmal die Grundzüge des Gewinnerentwurfs vor und beglückwünschte die Legdener: "Sie haben eine gute Wahl getroffen." Und sie betonte gleichzeitig: "Der Siegerplan muss nicht eins zu eins umgesetzt werden." Insbesondere drei Fragen stehen in den nächsten Monaten noch zur Debatte:

  • Die Kreuzungsfrage: Was wird aus der Ampelanlage? CDU und SPD wollen abwägen, ob ein Kreisel die bessere Lösung ist. Die UWG hat sich schon festgelegt: "Die Ampel muss bleiben."
  • Die Parkplatzfrage: Änderungen gegenüber dem Siegerentwurf sind wahrscheinlich, besonders im Bereich am Taubenturm/Gemeinschaftspraxis, wo der Entwurf bislang keine Parkplätze vorsieht. Kleweken: "Das muss sicher noch mal überdacht werden."
  • Die Beleuchtungsfrage: Der Entwurf sieht Hängeleuchten vor, die die Hauptstraße an Drahtseilen von Fassade zu Fassade überspannen. Möglicherweise sei das nicht machbar, so der Bürgermeister.

Kleweken erinnerte daran, dass die Straßensanierung unumgänglich sei, weil dringender Sanierungsbedarf an den Abwasserkanälen unter der Straße bestehe. Diese Schäden seien auch in einem Film dokumentiert. "Wir wollen uns keine Denkmäler setzen. Wir müssen handeln, weil der Kanal marode ist", betonte auch Jörg Oeing (CDU).

"Blick ohne Scheuklappen"

Skepsis bei der UWG: "Wir würden gern die Belege dafür sehen, dass die Kanalsanierung jetzt nötig ist", so der UWG-Fraktionsvorsitzende Gerd Heuser. Schließlich koste die Neugestaltung die Gemeinde viel Geld, auch wenn es Fördermittel gebe. Uta Schneider machte deutlich, dass die Regionale-Fördermittel an eine baldige Umsetzung gebunden seien.

Heuser kritisierte, dass in der Jury zu viele Nicht-Legdener mitentschieden hätten. Dafür erntete er Widerspruch. Langehaneberg: "Wir haben selten ein Projekt gehabt, an dem die Anwohner so breit beteiligt wurden." Und Sigrid Goßling (SPD) betonte: "Der Blick auf die Hauptstraße ohne Scheuklappen war wichtig. Es war gut zu sehen, wie wir von außen wahrgenommen werden."

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