Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Bürgerbeteiligung möglich

Konzept für 140 Kilometer Wege

LEGDEN 140 Kilometer lang ziehen sich Wirtschaftswege kreuz und quer durch Legden. Christoph Hessel kennt sie alle. Wie sie aussehen, welche Funktion sie haben, welche Bedeutung sie in der Zukunft haben - das alles findet sich in seinem Wegenetzkonzept wieder.

/
Christoph Hessel und Friedhelm Kleweken

Wirtschaftswege sind allerorten ein Problem. Auch in Heek denkt man nun über einen Wirtschaftwegeverband nach.

Der Mitarbeiter der Landwirtschaftskammer NRW, selbst Legdener, hat in den vergangenen Wochen bei Bürgerversammlungen in Legden und Asbeck zum einen den Ist-Zustand vorgestellt, zum anderen erläutert, was mit all den Wegen passieren könnte. "Wir machen alles öffentlich", sagt Hessel. Schon im Vorfeld wurden Vertreter der Landwirte, Touristik, Wirtschaftsinitiative Wila, Politiker und Landschaftsschützer befragt. "Jetzt ist jeder Bürger gefordert, uns seine Anregungen kund zu tun", so Hessel.

Für die Zukunft

Es geht nicht darum, welcher Weg als nächstes saniert und wie das finanziert wird. Sondern darum, einen Plan für die Zukunft zu haben, an dem sich die Gemeinde orientieren kann. 81 Prozent, so der derzeitige Plan, sollten erhalten bleiben, 13 Prozent saniert und fünf Prozent rückgebaut werden. So gibt es Waldwege, die einst durch den Autobahnbau abgeschnitten wurden. Hier könnte der Asphalt entfernt werden. Bei Wegen, die beispielsweise zwischen zwei Ackerflächen liegen und nicht mehr benutzt werden, kann über neue Blühstreifen und damit über Biotope für Niederwild und Insekten nachgedacht werden.

Die Erstellung des Konzepts wird von der Bezirksregierung mit rund 15500 Euro gefördert. "Es ist ein neues Programm der Landesregierung", erläutert Christoph Hessel, "wir betreten da Neuland." Im Bereich der Bezirksregierung sind neben Legden nur noch Dülmen und Mettingen dabei.

Bürgermeister Friedhelm Kleweken sieht den Nutzen nicht nur in der guten Grundlage für spätere Entscheidungen. "Wer ein Wirtschaftswegekonzept nach den Leitlinien erstellt, hat die Möglichkeit, über einen freiwilligen Landtausch eine Bodenneuordnung zu realisieren", nennt er einen weiteren Aspekt. Hessel ergänzt: "Und bei weitergehenden Förderungen hat man ein besseres Ranking."




Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Jahrespraktikantin Schilam Omar

Rollentausch im Jugendhaus

LEGDEN Der Weg zum Fachabitur führt für Schilam Omar über das „Pool“. Früher hat sie hier ihre Freizeit verbracht. Jetzt ist es ihr Arbeitsplatz. Es ist ein spannender Rollentausch.mehr...

Gemeinderat stimmt zu

Edeka plant Abriss und Neubau

Legden Der Edeka-Markt soll größer und moderner werden. Der Gemeinderat begrüßt die Pläne. Neun bis zwölf Monate wird der Markt dann nicht vor Ort sein.mehr...

Leseraktion

Blaue Ente weltweit unterwegs

LEGDEN Die kleine blaue Zeitungsente hat in diesem Sommer die Welt bereist. Zahlreiche Leser haben uns Fotos von ihren Reisen und Ferienerlebnissen geschickt, die an den unterschiedlichsten Urlaubsorten entstanden sind.mehr...

Feuerwehr im Einsatz

Leer stehendes Gebäude in Flammen

LEGDEN Die Feuerwehr Legden rückte am Montagabend in die Bauerschaft Beikelort aus: Dort stand ein leer stehendes Wohngebäude in Flammen. Auch, wenn das Haus für den Abriss vorgesehen war: Der Brand wurde natürlich gelöscht.mehr...

Asbecker Musiker in Reszel

Musikalische Brücke nach Polen

Mit einem vollen musikalischen, aber auch touristischen Programm ging es für insgesamt 39 Asbecker für vier Tage in Richtung Osten. Ziel war die Partnergemeinde Reszel/Polen in den Masuren sowie die Küstenstadt Danzig an der Ostsee.mehr...