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Mehr Ausbildung vor Ort

Legden Zur Podiumsdikussion zum Thema "Marienschule und Wirtschaft im Dialog" hatte die Wirtschaftsinitiative Legden (WILA) eingeladen. Gemeinsames Ziel: die Ausbildungsplatzchancen in Legden verbessern.

Mehr Ausbildung vor Ort

<p>Das Podium mit Vertretern der Wila (v. l.): Clemens Vinkelau, Friedhelm Kleweken, Heinz Klein-Uebbing, Christoph Schulze-Göcking, Josef Lütkecosmann, Wilhelm Terhörst, Petra Rüthemann, Frank Droppelmann, Ulrich Bogenstahl, Edgar Rabe und Klemens Löhring.</p>

Edgar Rabe moderierte das Gespräch zwischen Auszubildenden, Schulleitern, Bürgermeister Friedhelm Kleweken und drei Arbeitgebern. Zahlreiche Zuhörer - zumeist Schüler und ihre Eltern - verfolgten es (Münsterland Zeitung berichtete).

Frank Droppelmann und Christoph Schulze-Göcking, die beiden Auszubildenden auf dem Podium, schlossen die Legdener Hauptschule mit dem Typ B ab. Beide sind im zweiten Lehrjahr - Droppelmann als Bauzeichner, Schulze-Göcking als Anlagenmechaniker für Sanitär-Klimatechnik. Beide hatten das zweite Praktikum bei ihrem zukünftigen Lehrherrn absolviert. Schulze-Göcking: "Praktikum ist vorher Pflicht, damit man sich entscheiden kann. "Die Arbeitgeber konnten dem nur zustimmen. Dazu Clemens Vinkelau: "Die Entscheidung über eine zukünftige Mitarbeit fällt die Geschäftsleitung im Einverständnis mit den Mitarbeitern." Denn eines wurde besonders deutlich: die Chemie müsse stimmen. Nur ein Praktikum gebe Klarheit, egal ob im Baugewerbe, so Bogenstahl, im Schreinerhandwerk, so Vinkelau oder in der Gastronomie, so Rüthemann. "Je besser der Schulabschluss, umso besser die beruflichen Chancen", brachte es Josef Lütkecosmann als Schulleiter auf den Punkt. Gute Noten, Engagement, der Wille zur Leistung, zur Übernahme von Verantwortung und zur Mobilität seien der beste Weg in den Beruf. Die Kopfnoten hielten alle für sinnvoll. Kleweken riet, dass Schüler nicht nur nach der Hitliste der Berufe schielen sollten, sondern auch nach weniger bekannten Berufen. Bogenstahl stellte den jungen Beruf des Baugeräteführers vor.

Rentner als Partner

Wilhelm Terhörst (Wila) sprach das Angebot an, dass sich auch Rentner in der Vermittlung zwischen Schülern und Unternehmen einbringen könnten. Reagiert hat darauf aber niemand. emk

Die Wila hat im Internet eine Ausbildungsbörse initiiert. www.legden-wila.de

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