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Mehr Schule in Legden

Legden Die fünften und sechsten Klassen sowohl des Hauptschul- als auch des Realschulzweiges sollen in Legden die Schulbank drücken. Danach wechseln alle Schüler der künftigen Verbundschule nach Osterwick - soweit sind sich die Nachbargemeinden einig. Jetzt wünscht sich Legden zusätzlich die zehnte Klasse des Realschulzweiges.

Mehr Schule in Legden

<p>Im Nebel liegt die Zukunft der Verbundschule Legden-Rosendahl, nachdem der Rat seine Forderung nach einer Abschlussklasse in Legden in die politische Diskussion geworfen hat. Am Donnerstag berät der Partner Rosendahl darüber. Lüttich-Gür</p>

Dienstagabend, gegen 20 Uhr: Nach mehr als einstündiger, kontroverser Diskussion folgt der Legdener Rat bei sechs Gegenstimmen von UWG und SPD dem Antrag der CDU-Mehrheitsfraktion: "Aufgrund unterschiedlicher Jahrgangsstärken und den daraus resultierenden Schwankungen beim Schüleraufkommen und bei der Klassenzahl kann es gegebenenfalls notwendig werden, von dem grundsätzlichen Verteilungsmuster abzuweichen", heißt es im ersten Teil noch eher allgemein. Dann folgt die konkrete Forderung, die in Rosendahl für jede Menge politischen Gesprächsstoff sorgen wird: "Grundsätzlich sollte bei der Verteilung der Klassen dem Wunsch der Gemeinde Legden entsprochen werden, am Standort Legden der Verbundschule neben den Jahrgangsstufen fünf und sechs auch Abschlussklassen (Jahrgangsstufe zehn, Realschulzweig) anzusiedeln."

Im Schulausschuss hatte die CDU bereits ihre Bedenken gegen das nicht nur von Rosendahl, sondern auch vom Schulministerium begrüßte neue Modell durchklingen lassen. Bürgermeister Friedhelm Kleweken solle versuchen nachzuverhandeln - ein Auftag, den er am Freitag auch ausführte, wie er dem Rat am Montag mitteilt. Die Gespräche mit seinem Kollegen Franz-Josef Niehues seien allerdings erwartungsgemäß verlaufen - nämlich ohne Ergebnis.

Noch attraktiv?

Das soll jetzt der Vorstoß des Rates bringen. Es sei niemandem zu erklären, dass in der Marienschule Räume leer stünden und in Rosendahl noch angebaut werden müsse, so Annette Kroschner (CDU). Fraktionssprecher Berthold Langehaneberg verweist auch noch auf die Sorgen der Billerbecker um ihre Realschule: "Wir müssen ein Modell vorschlagen, dass für Darfelder mehr als unattraktiv ist". Die Befürchtungen der Opposition: Dieses Modell sei auch für andere Eltern unattraktiv. "Schließlich sind die es, die im Januar darüber entscheiden, ob die Verbundschule ihre Arbeit aufnehmen kann", so Heinz Gausling (UWG).

Dass der zehnte Jahrgang auseinander gerissen werde - das wollten nicht viele ihren Kindern zumuten, befürchtet Sigrid Goßling (SPD). sy-

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