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Sekundarschule

Mit Courage gegen Rassismus

LEGDEN/ROSENDAHL. Für Zivilcourage und gegen Rassismus macht sich die Sekundarschule Legden Rosendahl seit knapp zwei Jahren stark - jetzt auch mit prominenter Unterstützung des Bundesliga-Profis Oliver Kirch, der sein Kindheit in Legden verbrachte.

Mit Courage gegen Rassismus

BVB-Profi Olli Kirch (Mitte) ist Pate der Schule ohne Rassismus.

Das Schulprojekt hatten Vertrauenslehrerin Claudia Böckmann und Schulleiter Axel Barkowsky 2013 auf den Weg gebracht. Jetzt darf die Schule offiziell den Titel "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" tragen. Eigens dafür besuchte Olli Kirch die Schule und übernahm die Patenschaft.

"Wir durften uns einen Paten für die Schule aussuchen", berichtet Claudia Böckmann. Da fiel die Wahl auf Olli Kirch recht schnell. Olli Kirch ist in Legden aufgewachsen und Profifußballer beim BVB Borussia Dortmund. Mit seinem Heimatdorf Legden - wo er neun Jahre lang in der Jugendabteilung kickte - ist er immer noch sehr verbunden.

Sehr wichtiges Thema

"Auch beim Sport und insbesondere beim Fußball ist Antirassismus immer wieder ein sehr wichtiges Thema", erklärte Kirch. Es geht ihm dabei um alle Menschen, die vielleicht anders sind als andere. "Dies ist eine tolle Aktion, ich bin froh, dabei zu sein", spricht er vor den Schülern der Sekundarschule.

Schulleiter Axel Barkowsky hatte zuvor die zahlreichen Schüler in der Sporthalle Osterwick begrüßt: "Dies ist eine Feierstunde, für die ihr selber gearbeitet habt", sieht er alle Schüler der Schule in die Pflicht genommen. 21 Schüler haben sich in einer AG zusammengeschlossen und in den vergangenen zwei Jahren Projekte erarbeitet. "Insbesondere mussten mindestens 70 Prozent der Schüler, Lehrer und Schulpersonal der gesamten Schule per Unterschrift dieser Aktion zustimmen", erklärt Claudia Böckmann.

Ernennungsurkunde

Jochen Methling, Vertreter der Landeskoordination, überreichte die Ernennungsurkunde an die Schüler der AG "Schule ohne Rassismus" stellvertretend für die ganze Schule: "Alle an dieser Schule möchten die Verpflichtung ernst nehmen, jegliche Formen und Äußerungen rassistischer und diskriminierender Art zu vermeiden und zu verhindern. Dies an jedem Schultag, als Daueraufgabe, als eine Folge kleiner, aber wichtiger Schritte", fordert er die Schüler auf und weist auf gemeinsame Lösungen im Kampf gegen Rassismus.

Die Klasse 5 a hat das Lied "Up, up, up (nobody’s perfect)" selber umgetextet und entworfen und in Rappform vorgetragen - ein Volltreffer. Die Diskriminierung von Menschen wegen ihres Glaubens, des Geschlechts und der sexuellen Orientierung, der Hautfarbe und Herkunft, der Behinderung, der Schulart, der Nationalität und was auch immer, wird abgelehnt.

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