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Neuen Seelsorger begrüßt

Legden Auch nach der Fusion im März 2008 wird die neue Kirchengemeinde Legden-Asbeck mit 5500 Mitgliedern noch immer überschaubar sein - genau das Richtige für Christian Dieker. "Möglichst Kontakt zu jedem halten, Gemeinschaft pflegen, Allrounder sein - ich bin so jemand, der das mag", sagt der künftige neue Pfarrer.

Neuen Seelsorger begrüßt

<p>Christian Dieker freut sich, bald in Legden und Asbeck als Seelsorger arbeiten zu können. Hecker</p>

Seit Montagabend steht fest: Der 42-Jährige wird neuer Pfarrer in Ledgen St. Brigida und neuer Pfarrverwalter in Legden-Asbeck St. Margareta - und nach der Fusion Pfarrer der neuen Gesamtgemeinde.

Während des nicht öffentlichen Vorstellungsgespräches mit den Mitglieder der beiden Pfarrgemeinderäte und der beiden Kirchenvorstände - nur Pfarrer Ulrich Hoinka und sein Kollege Karl Tappe durften nicht teilnehmen, so schreibt es das Bistum vor - stand für beide Seiten fest: Dieker und Legden - das passt gut.

"Kein Stadtmensch"

"Ich bin kein Stadtmensch, daher stand für mich von vorne herein fest, dass ich gerne in einer ländlich geprägten Gemeinde arbeiten würde", erzählt der Seelsorger, der aus Weseke stammt. Legden und Asbeck seien genau richtig, wie er bei Rundfahrten vor seiner Bewerbung bereits festgestellt hatte.

Gestern Vormittag lernte er sein künftiges Tätigkeitsfeld noch besser kennen - während kurzer und erfolgreicher Wohnungssuche. "Bis ich ins Pfarrhaus ziehen kann, werde ich dort wohnen", erzählt Dieker am Telefon, "aber fragen sie mich nicht nach der Adresse, die habe ich schon wieder vergessen", ergänzt er lachend.

Mit der Zusage kann er jetzt beginnen, die Umzugskisten in Rhede zu packen. Dort war er zehn Jahre lang tätig als Pfarrer von St. Pius und später auch als Pfarrverwalter in Bocholt-Barlo St. Helena und Dechant im Dekanat Bocholt. Dass ihm der Abschied aus Rhede-Krechting nicht leicht gefallen sei, daraus macht Dieker keinen Hehl.

Warum er geht? In Rhede hätten sich drei Gemeinden zusammengeschlossen. Um den Neuanfang für alle leichter zu gestalten, hätten sich die Gemeinden entschieden, einen neuen Pfarrer von außen zu holen, "damit kein Gemeindeteil denkt, dass er benachteiligt wird", erklärt er.

Name behalten

Fingerspitzengefühl ist in der Zeit der vom Bistum verordneten Gemeindefusionen wichtig. Das weiß Dieker. Daher begrüßt er es auch, dass das Bistum zugestimmt hat, dass die neue Gesamtgemeinde in Legden die Namen St. Brigida St. Margareta beibehalten können. Bei Jahrhunderte alten Gemeinden sei das der richtige Weg, freut sich Dieker.

Gemeinschaft wichtig

Nicht nur im Fusionsprozess, sondern ohnehin in der Gemeindearbeit komme dem Pfarrer nun einmal eine zentrale Rolle zu. Dieker ist bereit, sie zu übernehmen und umsichtig auszufüllen, "Aber ich bin nur eine Person", ergänzt er. Die Kirchengemeinden aus Legden und Asbeck bestünden dagegen aus vielen Personen: unterschiedlichen Menschen mit verschiedenen Interessen und Bedürfnissen: "In dieser Gemeinschaft freue ich mich zu arbeiten." sy-

Am zweiten oder dritten Adventssonntag wird Christian Dieker in sein Amt eingeführt.

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