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Neues Haus an alter Stelle

Pläne des künftigen Domizils für den Löschzug Asbeck vorgestellt

Das Obergeschoss in Holzständerbauweise wollen die ehrenamtlichen Lebensretter, die sich während der Bauphase für ihr neues Domizil auch als ehrenamtliche Handwerker verdingen, dann nach und nach errichten. Das teilte Bürgermeister Friedhelm Kleweken den Mitgliedern des Bauausschusses jetzt mit (Münsterland Zeitung berichtete). Gleichzeitig stellte er den Kommunalpolitikern die Baupläne für das neue Gerätehaus an alter Stelle vor, die der Asbecker Architekt Helmut Schiermann für die Feuerwehr erstellt hat - ebenfalls ehrenamtlich. «Von Ritter Bruno aus betrachtet, befindet sich der Eingang links», erklärte Kleweken mit Verweis auf die Statue gegenüber dem Gerätehaus. Unter einem Pultdach würden nicht nur die Geräte, sondern auch die Helfer der Feuerwehr ausreichend Platz finden. Ihnen seien die Räume im Obergeschoss gewidmet - ein Schulungsraum sowie ein Sanitärbereich mit Duschen und eine kleine Teeküche. Die Fahrzeughalle selbst springe etwas vor. «Eigenleistung ist bei der Errichtung des neuen Gerätehauses zwingend erforderlich», unterstrich Kleweken. Und sie ist bereits zugesagt: Die Mitglieder der Feuerwehr Asbeck hatten von vorne herein angekündigt, sich aktiv an den Bauarbeiten zu beteiligen - vorausgesetzt, die Gemeinde verwirft die Pläne für einen Anbau und zugunsten eines neuen Gebäudes. Zur Erinnerung: Der Rat hatte zunächst ohne nähere Festlegung eine Summe von 140 000 Euro in den Haushalt eingestellt. Dieses Geld bildet deckt das Gros der Materialkosten in Höhe von 160 000 Euro ab. Die restlichen 20 000 Euro sollen über Sponsoring eingenommen werden. Und die Arbeitsleistung erfolgt ausschließlich durch den Einsatz der Feuerwehrleute. «Das ist schon eine gewaltige Anstrengung», kommentierte Bürgermeister Friedhelm Kleweken. sy- Der Bauausschuss begrüßte die Pläne bei einer Enthaltung aus den Reihen der SPD.

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