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Gerti Steens verabschiedet

Stabwechsel „Dienst am Nächsten“

LEGDEN Gerti Steens ist nach 31 Jahren als „Vertrauensfrau“ für den Einsatz der Familienpflegehelferinnen verabschiedet worden. Steens übernahm die Aufgabe 1981 von Heti Schrör, die den Legdener Bürgern noch bekannt ist. Jetzt wurde Gerti Steens im großen Kreis der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Saal Brinkmann für ihr Engagement gedankt.

Stabwechsel „Dienst am Nächsten“

Annette Kroschner, Toni Hintemann, Pfarrer Christian Dieker, die verabschiedete Gerti Steens, Mechthild Möllers und Martina Stienegerd.

Im Laufe der Jahre stieg Zahl der Einsätze auch für Hilfe älterer und pflegebedürftiger Personen rapide an. Vertreter des Pfarrgemeinderats und der Frauengemeinschaften aus Legden und Asbeck setzten sich zusammen und beschlossen, Abhilfe zu schaffen. Mit den Geistlichen der Gemeinden, der Bürgermeisterin und Gerti Steens wurde nach vielen Kontakten im Jahr 1990 beschossen, die Initiative „Dienst am Nächsten“ ins Leben zu rufen. Spontan erklärten sich 18 Frauen bereit, die dann an einem Hauspflegehelferinnenkurs teilnahmen, zu helfen. Mittlerweile stehen 30 Helferinnen zur Verfügung, die bei weitem nicht ausreichen, um alle Anfragen zu erfüllen. Oft führen sehr schnell private Gründe zu Engpässen, die dann wieder aufgefangen werden müssen. Gerti Steens hat die Verantwortung jetzt in jüngere Hände gegeben. Mit Anette Kroschner, Mechthild Möllers und Martina Stienegerd stehen nun drei Einsatzleiterinnen zur Verfügung. Die Finanzen verwaltet Toni Hintemann. Pfarrer Christian Dieker schloss sich mit einem Dankeschön an. Dieser „Dienst am Nächsten“ ist ehrenamtlich, wird aber mit bis zu 300 Euro, je nach Einsatz, vergütet. Wer sich in den Dienst der guten Sache stellen möchte und in der Woche ein bis zwei Stunden Zeit hat, kann sich jederzeit bei den Einsatzleitern melden.

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