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Fußball: Die Frauen des TuS Niederaden steigen auf

Überlegener TuS lässt Konkurrenz keine Chance

Niederaden. Die Frauen des TuS Niederaden sind in die Landesliga aufgestiegen. Der Titel ist das Produkt eines echten Teams. Nun geht der Blick nach oben.

 Überlegener TuS lässt Konkurrenz keine Chance

Zur Meistermannschaft des TuS Niederaden gehören (stehend v.l.): Bärbel Coers, Giulia Ruocco, Sabrina, Lutter, Carina Thalmann, Chiara Piel, Ann-Kathrin Rosenberg, Trainer Carsten Walschus sowie (sitzend v.l.) Alina Bergholz, Sabrina Timmermann, Lily Barth, Rebecca Jütte, Nadine Bitter und Ninon Kalpein. Es fehlt Yasmin Ruchotzke. Foto: Foto: Buschmann

Die Bezirksliga-Fußballerinnen des TuS Niederaden sind am Pfingstmontag in die Landesliga aufgestiegen. Mit dem 8:0-Erfolg gegen den SC Arminia Ickern sicherten sie sich den ersten Tabellenplatz in der Bezirksliga und den Gang eine Klasse höher.

Die Partie gegen Ickern war nicht mehr entscheidend für das Meisterstück der Niederadenerinnen. Nach der ersten Halbzeit wurde die Partie beim Stand von 8:0 für Gastgeber Niederaden abgebrochen. Die Gäste waren nur mit acht Spielerinnen angetreten und brachen das Duell schließlich ab. Der Jubel nach Abpfiff war zwar groß, doch der Aufstieg war schon vorher nur noch Formsache.

Am 6. Mai gewann der TuS das Topspiel gegen Verfolger Fortuna Herne. „Die Erleichterung war gegen Herne groß. Wir wussten, wir können uns nur noch selber schlagen“, sagt Trainer Carsten Walschus. Die anderen Gegner waren Niederaden schlicht unterlegen. Eine Tordifferenz von +111 und 19 Punkte Vorsprung auf den Tabellendritten Silschede untermauern dies.

Teilweise zu leicht

Nach vielen Jahren in der Landesliga stiegen die Blau-Weißen in der letzten Saison in die Bezirksliga ab. „Da fehlten uns manchmal der Biss und die Einstellung“, erinnert sich Walschus. Nun folgte der direkte Wiederaufstieg. Doch der war trotz des großen Vorsprungs gar nicht so einfach, wie Walschus meint. Im April konnte der TuS aufgrund vieler Spielabsagen der Gegner wochenlang kein Meisterschaftsspiel absolvieren. „Wir haben versucht, das Level zu halten, was schwer war. Teilweise waren die Gegnerinnen für uns zu leicht“, so Walschuss. Walschus sagt: „Wir hatten keine Angst, nicht aufzusteigen.“

In die Landesliga ballerte sich der TuS nur so rein. 122 Tore erzielte Niederaden, kassierte nur elf – in 21 Spielen. Mit Nadine Bitter (24 Tore), Alina Berkholz (22), Rebecca Jütte (20) und Malina Hermes (17) haben die klassenhöchsten Fußballfrauen Lünens vier der besten Torjägerinnen der Liga im Team.

Die Meisterschaft sei aber eine Teamleistung gewesen, sagt Walschuss: „Manche mussten immer durchspielen und haben immer ihre Leistung gebracht.“ Die Mannschaft sei zusammengewachsen und habe die ganze Saison als ein Team bestritten.

Am Donnerstag, 31. Mai, steht für Niederaden noch das Kreispokalfinale gegen die Hammer SpVg an, die ebenfalls in der Bezirksliga spielt. Anschließend will Walschuss „schnellstmöglich“ wieder ins Training einsteigen, zudem fährt das Team noch für vier Tage ins Trainingslager nach Rheine.

Landesliga viel stärker

In der kommenden Saison peilt der TuS dann wieder den Klassenerhalt in der Landesliga an – was alles andere als selbstverständlich ist. „Wenn ich überlege, dass es jetzt eine Mannschaft gab, die uns gefährlich werden konnte, gibt es davon vielleicht zwei oder drei in der Landesliga“, sagt Walschus. Der Rest sei deutlich stärker als die bisherigen Gegner einzuordnen.

Dafür sucht das Team noch Spielerinnen, die dem Kader mehr Breite verleihen sollen. „Wir haben viele angesprochen, aber viele sind auch heimatverbunden. Es ist schwer, jemanden zu bekommen“, sagt Walschus. Wahrscheinlich werde er deshalb mit den 13, 14 Akteurinnen aus dieser Saison an den Start gehen müssen. Neuen Fußballerinnen steht der TuS aber immer offen gegenüber.

Fehlen wird vorerst allerdings Yasmin Ruchotzke. Sie verdrehte sich gegen Ickern das Knie, die Außenbänder und der Meniskus sind wohl beschädigt. „Das hat unsere Freude ein bisschen gebremst und war ein ziemlicher Dämpfer“, sagt Walschus.

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