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145 Jahre: Violetta Komor - zur Musik fließt viel Schweiß

LÜNEN Wenn Frau am nächsten Morgen Muskeln spürt, die sie vorher an ihrem Körper noch nicht gekannt hatte, hat der Grund einen Namen: Violetta Komor, ihres Zeichens eine der zahlreichen Übungsleiterinnen beim Lüner SV Turnen. Wir haben uns anlässlich des 145. Geburtstages der Abteilung an ihre Fersen geheftet.

145 Jahre: Violetta Komor - zur Musik fließt viel Schweiß

Violetta Komor (vorn) hält beim Lüner SV Frauen fit.

Bei den Rot-Weißen, dem mit 1200 Mitgliedern größten Verein der Stadt, lässt Voiletta Komor in drei Gruppen Tanz-Aerobic, Fit & Fun sowie Step-Aerobic, den Schweiß fließen. Gleichzeitig ist sie auch als Trainerin im Studio Lifeline, dem Wellness und Fitness Center des Ringhotels Riepe am Stadtpark, aktiv.

"Ich muss mir meine Zeit schon richtig einteilen", erzählt die 27-jährige Studentin der Wirtschaftsmathematik, die auf einen Job im Versicherungsgewerbe setzt.

Violetta Komor stammt aus Polen, dort aus dem früheren Oppeln. Seit 19 Jahren lebt sie in Lünen. Standen in ihrer Kindheit Schwimmen und Judo beim 1. JJJC Lünen in Sachen Sport ganz oben auf ihrer Beliebtheitsliste, so fand sie vor acht Jahren durch Werbung des Lüner SV den Weg zu den Turnern. Wie auch ihre Mutter Christina.

Erst machte sie mit, dann erwarb sie die Aerobic-B-Lizenz

"Am Anfang machte ich einfach nur mit, damals in der Mixed-Fitness-Gruppe von Isabella Leite-Neves." Doch schon 2001 absolvierte die junge Frau, ledig und kinderlos, ihren Übungsleiterschein, die Aerobic-B-Lizenz an der Landesturnschule in Hamm-Oberwerries.

Zwischen dem Freizeit- und Breitensport im Verein und im kommerziellen Studio sieht sie heute große Unterschiede. "Im Verein sind immer noch viele Übungsleiter zu schlecht ausgebildet. Im Studio ist die Ausrüstung besser, ist das Training anspruchsvoller. Dafür muss dort aber teils für einen Monat so viel Beitrag gezahlt werden wie bei einem Verein in einem Jahr!"

Die Trainerin warnt auf der einen Seite vor einer Massenabfertigung. "Wenn die Gruppe zu groß ist, kann ich mich nicht individuell um jede Frau kümmern. Montags sind sechs bis acht Teilnehmerinnen dabei. Das ist wenig. In meinem Dienstags-Kurs ist es mit 30 Frauen sehr voll. Donnerstags, mit 15 Startern, das ist die ideale Besetzung."

Für die Arbeit im Verein muss sie für die Stunden nicht ganz so viel vorbereiten. "Dort benötige ich keine große Choreographie. Im Studio ist alles etwas anspruchsvoller." Choreographie ist Tanz als Kunst

Die Trümpfe des Vereinssports

Neben den geringeren Beiträgen hat der traditionelle Verein aber andere Trümpfe in der Hand. Im Gegensatz zum Studio, wo Jüngere mit Älteren, Frauen mit Männern zusammen üben, sind im Verein die Gruppen nach Alter und Geschlecht getrennt.

Dazu kommt, dass die Klubs über die Übungsstunden hinaus ein Programm - Ausflüge, Wanderungen, anbieten. Und, wer Mitglied im Verein ist, kann mit seinem Beitrag in fast allen Gruppen mitmache.  

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