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Einzigartige Schätze

22. Oldtimertreffen: Veranstaltung mit besonderem Charme

LÜNEN Es war wieder eine charmante Veranstaltung: Das 22. Oldtimertreffen fuhr vom volkstümlichen Trabant bis zum nostalgischen Schleppwagen einen Querschnitt der Automobilgeschichte auf. Auch wenn das Wetter manchen abgeschreckt hatte, kamen die Besucher doch auf ihre Kosten.

22. Oldtimertreffen: Veranstaltung mit besonderem Charme

Umschwärmt: Der DKW Autounion von 1963.

Viele chromblitzende Nostalgieschätzchen gaben sich auf dem Parkplatz in der Mersch ein Stelldichein. Bewundernde Blicke erntete neben dem Delorean, dem Auto aus dem Film „Zurück in die Zukunft“, ein rotweißer Schlepper der Marke Ford, den es nur noch ein Mal weltweit gibt.

22. Oldtimer-Treffen 2012 in Lünen

Umschwärmt: Der DKW Autounion von 1963.
Dominik Hahn richtet den Golf 1 GT größtenteils selbst her und zeigte den Zwischenstand beim Oldtimertreffen.l
Reinhard Meise von den "Lüftgekühlten" mit VW Käfer und Wohnwagen.
Beim Oldtimertreffen: Der GM Cadillac Deville.
Andreas und Claudia Burchard von dem Opel Rekord, Baujahr 1955, stilecht mit Kinderwagen aus den 50er Jahren.
Auch ein Blick in den Motor, wie hier beim Ford Ranchero GT, war erlaubt.
Der Buick Riviera Coupé von 1963 war für die damalige Zeit ein technisch anspruchsvolles Auto.
Ein Grammophon im Kofferraum zog viele Blicke auf sich.
Die Corvette mit 295 PS war ein Blickfang des Oldtimertreffens.
Einen "Schwiegermuttersitz" hat der Ford A zu bieten, wie Moderator Andreas Hoffmuann-Sinnhuber demonstriert.
Erhard Kutschmann aus Ewerswinkel ist mit seinem Liebling wieder nach Lünen gekommen.
Hier kommt die Maus: Maus Topolino heißt der kleine Fiat aus dem Jahr 1937.
Stieß auf Interesse: Der historische Schleppwagen mit Baujahr 1954.
Ein Hingucker ist der historische Schleppwagen: Auszubildender Tim Hipler nimmt darin Platz. Das Fahrzeug ist komplett zerlegt und wieder hergerichtet worden.

Weil diese Arbeitsfahrzeuge bis zum letzten Moment im Einsatz waren, sind sie kaum noch vorhanden. Jürgen Fleischauer hat seinen Wagen zerlegt und wieder hergerichtet, die Schleppwinde funktioniert noch mit Handantrieb.

Bewundernde Blicke zog auch die Maus Topolino auf sich, ein Vorläufer des Fiat 500. „Der ist so klein, dass man einen Schuhanzieher braucht“, witzelt Moderator Andreas Hoffmann-Sinnhuber und erklärt, warum die Türen „Selbstmördertüren“ heißen. Sie haben den Anschlag hinten hinten und wurden später verboten.Dank seiner profunden Kenntnisse garnierte der Moderator das Oldtimertreffen mit interessanten Details. Zur Lüner Wappenfahrt machte sich auch am Sonntag wieder die nostalgischen Fahrzeuge auf, zahlreiche Fragen und ums Automobil gab es dabei zu lösen. Friedhelm Schäfer, Vorsitzender des Lüner Automobilclubs, zeigte sich zufrieden: Das Oldtimertreffen ist nach wie vor eine Veranstaltung, die ihren Liebhaberkreis hat

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