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Kiosk am Preußenhafen

656 Unterschriften gegen Kündigung der Pächterin

LÜNEN-SÜD Die beliebte Pächterin des Kiosk am Preußenhafen soll bleiben. Das wünschen sich mindestens 656 Bürger, die mit ihren Unterschriften ein Zeichen gesetzt haben. Vielleicht könne es je wenigstens eine Karenzzeit geben, so die Hoffnung.

656 Unterschriften gegen Kündigung der Pächterin

Diese Aktion sorgte im Juni 2012 für Aufsehen: Maria Gerlach (6.v.l.), Kiosk-Betreiberin am Preußenhafen, übergab am Sonntag eine Liste mit 656 Unterschriften an die Presse. Spontan trugen sich noch Lünen-Süder Bürger ein, um zu bekunden, dass Gerlach weiterhin ihren Kiosk führen soll.

„Wir möchten, dass Maria Gerlach den Kiosk am Preußenhafen weiter führt“ steht auf den Listen.  Damit fordern die Bürger, dass die Kündigung der Kiosk-Pächterin Maria Gerlach zum Jahresende (wir berichteten) seitens der Stadt Lünen wieder zurückgenommen wird. In diesen Tagen sollen die Unterschriftenlisten der Stadtverwaltung überreicht werden, so die überparteilichen Initiatoren des Bürgerbegehrens. Sie wollen auch weiterhin Unterschriften sammeln.

„Es ist rein menschlich total daneben“, befand Karin Holtbrügger aus Lünen-Süd: „Ein Gespräch zwischen Maria Gerlach und der Stadt Lünen wäre moralisch vertretbarer gewesen.“ Obwohl die Beendigung des Pachtvertrages formaljuristisch nicht angreifbar sei, bedauerte Holtbrügger, dass die Kündigung Maria Gerlach per Post zugestellt worden sei – ohne ein Gespräch vorab. Vielleicht ließe sich eine dreijährige „Karenzzeit“ finden, schlug Karin Holtbrügger mit Blick darauf vor, dass Maria Gerlach kurz vor ihrem 63. Lebensjahr stehe und bis zur Rente noch drei Jahre den Kiosk führen könnte.

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