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ARGE schult Assistenten für Pflege

LÜNEN Hans-Michael Haustein ist der neue Sprecher der Arbeitsgemeinschaft (AG) stationäre Altenpflege im Kreis Unna.

ARGE schult Assistenten für Pflege

Zum Nachfolger von Uwe Neufeld (r.) als Sprecher der AG Stationäre Altenpflege wurde Hans-Michael Haustein (M.) gewählt, zu seinem Stellvertreter Jürgen Kafczyk (2.v.r.); als Referenten nahmen Uwe Ringelsiep (l.), Geschäftsführer der ARGE Kreis Unna, und ARGE-Teamleiter Lothar Stilleke an der Sitzung teil.

Der Leiter des Marie-Juchacz-Seniorenzentrums in Unna löst Uwe Neufeld, Geschäftsführer der Diakonischen Dienste Lünen und Selm (DDL) ab, der demnächst in Altersteilzeit geht. Vier Jahre hatte er die Funktion inne. Zu seinem Stellvertreter wählte das Gremium ebenso einstimmig Jürgen Kafczyk, Leiter des EKS-Schwerte. Die AG ist Teil des Altenhilfe-Netzwerks, das über die Kreispflegekonferenz und mehrere andere AGs vom Kreis Unna moderiert wird. Alle Pflegeheime des Kreises sind in der AG vertreten.

Bei den Zusammenkünften (drei- bis viermal pro Jahr) liegt den Heimleitern der Erfahrungsaustausch sehr am Herzen, schließlich müssen sie sich mit stetigen Veränderungen in der Altenpflege auseinandersetzen. In der Sitzung am Dienstag im DDL-Haus berichteten erstmals Uwe Ringelsiep, Geschäftsführer der ARGE Kreis Unna, und Teamleiter Lothar Stilleke über das Thema „Dienstleistungen der ARGE für die Pflegebetriebe im Kreis Unna“.

Hintergrund ist die Möglichkeit, Langzeitarbeitslose zu Pflegeassistenten zu qualifizieren, die sich in den Heimen vor allem der zunehmenden Zahl von dementiell veränderten Bewohnern annehmen sollen. Für 25 Demenzkranke sehen die Planungen eine Stelle vor, die über die Pflegekassen finanziert wird. Neben dem Kontakt zur ARGE orientieren sich die Heimleitungen auch auf dem freien Markt, berichteten die Heimleiter. Es komme darauf an, so Uwe Neufeld, ein differenziertes, auf den einzelnen Menschen zugeschnittenes Angebot zu machen. Die ARGE, so Ringelsiep, werde im Kreis Unna Personen in einer „niedrigen dreistelligen Zahl“ schulen. Die Heimleiter gehen davon aus, dass 160 Stunden ein erster Einstieg sind, weitere interne Schulungen seien vonnöten.

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