Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

Abschiebung reißt sechsköpfige Familie auseinander

Armenische Flüchtlinge

Samstag war der erste nationale „Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung“. Ein verstörender Tag für Pater Altfried Kutsch (57) aus Cappenberg. Tags zuvor wurde er unfreiwillig Zeuge, wie eine Flüchtlingsfamilie auseinander gerissen wurde. Seitdem zweifelt der Kirchenmann, "ob das, was wir legal nennen, auch legitim ist".

CAPPENBERG

von Sylvia vom Hofe

, 22.06.2015
Abschiebung reißt sechsköpfige Familie auseinander

Die Flüchtlingsunterkunft in Selm-Cappenberg: Hier war die armenische Familie untergebracht.

Von einem „tiefen Schock“, der ihm noch in allen Gliedern und im Gemüt sitze, spricht der 57-jährige Pfarrer der katholischen Kirchengemeinde in Selm-Cappenberg. Dabei sei er nur der Beobachter gewesen: quasi der Chaffeur, der sich bereit erklärt hatte, ein armenisches Ehepaar und dessen beide jüngsten Kinder von der Flüchtlingsunterkunft in Cappenberg zur 20 Kilometer entfernten Ausländerbehörde in Unna zu fahren.

Schön, dass Sie sich für diesen Artikel interessieren.
Er ist Teil von RN+, dem neuen exklusiven Angebot der Ruhr Nachrichten.

Registrieren Sie sich einfach kostenlos und unverbindlich,
schon können Sie weiterlesen.
Mit Google
Mit Amazon
Oder registrieren Sie sich mit Ihrer E-Mail:

Mit Ihrer Registrierung erklären Sie sich mit unseren AGBs und unserer Datenschutzerklärung einverstanden

Anzeige