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Realschule Altlünen

Alpenverein verleiht Kletterscheine

LÜNEN Sie wohnen zwar im nordrhein-westfälischen Flachland, aber sie sind jetzt stolze Besitzer des Kletterscheins des Deutschen Alpenvereins, die Mitglieder der Kletter-AG der Realschule Altlünen.

Alpenverein verleiht Kletterscheine

Mit Begeisterung sind die Realschüler dabei, klettern in Windeseile auf der sieben Meter hohen Wand nach oben.

Kletter-AG der Realschule Altlünen

Mit Begeisterung sind die Realschüler dabei, klettern in Windeseile auf der sieben Meter hohen Wand nach oben.
Immer nach oben sind die Blicke von Lehrer Enno Postrach und den Schülern der AG gerichtet, denn sie sichern die Kletterer.
Passieren kann den Kletterern nichts - sie sind entsprechend mit Seilen gesichert und unten stehen zwei Mitschüler, die auf sie aufpassen.
Stolz präsentierten die Schüler der Kletter-AG ihre Kletterscheine in Scheckkartenformat mit Lehrer Enno Postrach an der Kletterwand.
Mit Händen und Füßen immer genau auf den richtigen Stein, um auf dem Weg zu bleiben.
Flink greift die junge Realschülerin nach den orangenen Haltesteinen an der Kletterwand.
Am Boden sichern die Mitschüler die Kletterer jeweils zu zweit.
Bis zu sieben Meter in die Höhe klettern die Realschüler in der neuen Dreifachturnhalle.
Jeder Kletterer entscheidet sich für einen speziellen Weg nach oben, zu unterscheiden durch die Farben der Haltesteine an der Wand.

Partner-Check, Vorstieg sichern, Karabiner und Falltest: Mit all diesen Begriffen kennen sich die Mitglieder der Kletter-AG an der Realschule Altlünen in Theorie und Praxis aus. Und so haben die 13 Jugendlichen aus den Klassen 7 bis 9 am Montag ihren „Kletterschein“ nach Vorgaben des Deutschen Alpenvereins bestanden. Im Scheckkartenformat überreichte Lehrer Enno Postrach den so genannten „Toprope-Schein“ an die stolzen Mädchen und Jungen.  Seit November treffen sie sich jeden Montag für 90 Minuten an der sieben Meter hohen Kletterwand in der neuen Dreifachturnhalle hinter Realschule und Gymnasium. „Im November haben wir die ersten Routen geschraubt“, erläutert der Pädagoge und begeisterte Kletterer. Die Routen sind mal einfach (lila Steine), mal ganz schön kniffelig (weiße und schwarze Haltesteine).  Körperbeherrschung und Konzentration sind beim Klettern wichtig. Aber die Schüler lernen auch ganz andere Dinge. „Sie sichern immer zu zweit den Kletterer und tragen so Verantwortung für seine Sicherheit. Umgekehrt muss derjenige, der klettert, den anderen vertrauen und sich auf sie verlassen“, erklärt Postrach, der das Klettern auch in seinen Sportunterricht einbaut.

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