Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Großeinsatz für die Rettungskräfte

Angetrunkener Lüner ohne Führerschein verursacht Unfall

Lünen/Selm Sechs Schwerverletzte, darunter auch zwei Kinder: Ein 26-jähriger Lüner hat am Samstag auf der Kreuzung Cappenberger Damm/Werner Straße einen Unfall verursacht. Der Mann wird sich nicht nur wegen der missachteten Vorfahrt verantworten müssen.

Angetrunkener Lüner ohne Führerschein verursacht Unfall

Polizei, Feuerwehr und Notärzte waren am Samstagmittag auf der Kreuzung Cappenberger Damm/Werner Straße im Einsatz. Foto: Daniel Magalski

Jede Menge Blaulicht: Rettungswagen, Feuerwehrautos, Polizei und Hubschrauber waren am Samstagmittag gegen 12 Uhr im Einsatz, um sechs Unfallopfer auf der Kreuzung Cappenberger Damm/Werner Straße zu versorgen. Ein 26-jähriger Lüner hatte nach Auskunft der Polizei einer 44-jährigen Selmerin die Vorfahrt genommen. Nicht nur deswegen wird er sich vor Gericht verantworten müssen.

Alkohol am Steuer


Der 26-Jährige, der zwei Beifahrer (20 und 21 Jahre alt) dabei hatte, hat nach Auskunft des Sprechers der Leitstelle der Kreispolizeibehörde gar keinen Führerschein. Außerdem sei der Unfallwagen, ein Mercedes, nicht angemeldet gewesen. „Die Nummernschilder passten nicht zum Fahrzeug.“ Damit nicht genug: Die Beamten gehen davon aus, dass der Mann angetrunken war, als er aus Richtung Südkirchen kommend über die Stoppstraße schoss.

Die 44-jährige Selmerin, die mit zwei Kindern im Alter von fünf und neun Jahren aus Selm in Richtung Werne unterwegs war, hatte keine Chance. Der Mercedes erfasste ihren Golf und rammte ihn von der Fahrbahn. Die Fahrt des Mercedes endete wenig später krachend vor einem Straßenschild.

Die Feuerwehr war im Einsatz, um die Unfallbeteiligten aus den Wracks zu befreien. Alle sechs hätten im Krankenhaus behandelt werden müssen, so der Polizeisprecher. Wie schwer genau ihre Verletzungen sind, konnte er am Samstagabend nicht sagen. Nur eines: „Der Unfallfahrer hat sich inzwischen selbst aus dem Krankenhaus entlassen.“

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Tafel in Lünen bekommt weniger Lebensmittel

Große Nachfrage, aber weiter Aufnahmestopp in Gahmener Ausgabestelle

LÜNEN In Lünen gibt es seit zwölf Jahren eine Ausgabestelle der Tafel Unna. Die Bedingungen für die Organisatoren sind in den vergangenen Jahren schwieriger geworden. Es gibt weniger Lebensmittel, die Nachfrage ist aber weiterhin groß. Seit einem Jahr gibt es einen Aufnahmestopp.mehr...

Weniger Tote und Verletzte auf Lüner Straßen

Das sind die Ergebnisse des Verkehrsberichts 2017 der Polizei

Lünen Die Verkehrsdirektion der Polizei ist erleichtert. Laut Statistik ist im Lüner Straßenverkehr im vergangenen Jahr niemand tödlich verunglückt. Doch nicht alle Ergebnisse des Verkehrsberichts 2017 sind so erfreulich.mehr...

Lüner bei Raubmordprozess in Hagen angeklagt

Beschreibung des Tatorts: „Überall war Blut“

Lünen/Hagen Zeugen im Raubmordprozess gegen zwei Angeklagte aus Lünen und Bosnien schilderten vor Gericht dramatische Szenen. Die Angeklagten zeigten keine Regung.mehr...

Probleme bei Weihnachtsmarkt-Organisation

Personelle Engpässe im Lüner Kulturbüro zu erwarten

LÜNEN Mit dem Konzept für den Lüner Weihnachtsmarkt auf dem richtigen Weg sieht sich die Stadt. Personelle Veränderungen im Laufe des Jahres im Kulturbüro könnten aber für Probleme bei der Organisation sorgen.mehr...

Insolvenz von Sport Lang

Zukunft des Sporthauses nach fast 50 Jahren unklar

Lünen Weniger Laufkundschaft, Konkurrenz im Internet – das Sporthaus Lang ist in schwere Gewässer geraten. Belegschaft und Geschäftsführung wollen aber kämpfen.mehr...

60 Kita-Plätze an der Waldhöhe

Plan gegen die Unterversorgung im Lüner Norden

Lünen Als Platz für Flüchtlinge gebraucht wurde, hat die Stadt aus der Ex-Kita St. Ludger an der Waldhöhe eine Flüchtlingsunterkunft gemacht. Jetzt wird wieder Platz zur Kinder-Betreuung gesucht. Die Lösung liegt auf der Hand.mehr...