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Ausschuss bringt Planverfahren für Bordellbau in Gang

LÜNEN Für den lautstarken Protest, den es bei Bekanntwerden des neuen Bordellstandortes in der Wethmarheide gab und angesichts von 400 Unterschriften gegen den Bau, war es im Ausschuss für Stadtentwicklung ziemlich leer und leise auf den Zuschauerrängen im Ratssaal.

Ausschuss bringt Planverfahren für Bordellbau in Gang

So soll das geplante Bordell in der Wethmarheide aussehen.

Knapp zwei Hand voll Gegner verfolgten die Debatte, die völlig unaufgeregt verlief und an deren Ende der Ausschuss gegen die Stimme der Grünen die für den Bordellbau notwendige Aufstellung eines Bebauungsplanes beschloss. Eckhard Kneisel von den Grünen erklärte, dass seine Fraktion zwar grundsätzlich für den Bordellneubau sei, „um ein Abdriften in die Grauzone oder Illegalität zu verhindern“, aber „ich kann in dem Bereich keine klaren Planungsziele erkennen.“ Nicht automatisch eine Baugenehmigung Nun heißt das „Ja“ zur Aufstellung eines Bebauungsplanes nicht automatisch, dass auch die Baugenehmigung erteilt wird. „Das ist der Einstieg in ein Verfahren, bei dem auch die Bürger im Rahmen der öffentlichen Beteiligung ihre Anregungen und Bedenken äußern können“, so Beigeordneter Jürgen Evert. Arno Feller (CDUerklärte, dass sich Bordell und Straßenstrich (dessen Aufkommen befürchten die Gegner) gegenseitig ausschlössen.Kein Imageproblem für Ärzte und Apotheken Zum Thema “Imageproblem“ für Unternehmen in der Nachbarschaft erklärte er, dass er noch nicht von Imageproblemen der Anwaltskanzleien, der Apotheke und der Arztpraxen gehört habe, die in unmittelbarer Nähe des jetzigen Bordellstandortes in der Parkstraße liegen. „Wir können jetzt guten Gewissens dem Beschlussvorschlag zustimmen und uns im weiteren Planverfahren intensiv mit den Bedenken beschäftigen“, so Feller weiter. Auch Hans-Jörg Hebebrand (SPD) erklärte, dass seine Fraktion dem Beschlussvorschlag zustimme, um ins Planverfahren einsteigen zu können.

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