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Automat im Lüner Hauptbahnhof gibt keine Tickets nach Dortmund heraus

Keine Fahrkarte

Die Zugverbindung nach Dortmund ist eine der meistbefahrenen Verbindungen von Lünen aus. Ein Ticket für diese Fahrt kann man aber momentan nicht kaufen. Ein neuer Automat ist schuld.

Lünen

von Marc Fröhling

, 12.07.2018
Automat im Lüner Hauptbahnhof gibt keine Tickets nach Dortmund heraus

„Im Moment nicht möglich“ - damit endet momentan der Versuch, im Lüner Hauptbahnhof ein Ticket nach Dortmund zu kaufen. © Fröhling

Mittwochabend, 18 Uhr. Feierabendzeit. Gleich mehrere Zugreisende stehen vor dem neuen Automaten im Hauptbahnhof, finden aber keine Lösung. Ein einfaches VRR-Ticket nach Dortmund wollen sie haben. Der Automat spuckt aber keines aus. „Im Moment nicht möglich“, ist die Anzeige, an der bei jedem Versuch alles endet. Dann halt im Zug. Aber auch dort – kein Erfolg. Am Ende geht es ohne Ticket nach Dortmund. Was ist da los?

Möglicherweise eine fehlerhafte Programmierung

Uli Beele, Sprecher des Zweckverbands Nahverkehr Westfalen Lippe, weiß es auch nicht. Er vermutet: „Das ist vielleicht eine fehlerhafte Programmierung des Automaten.“ Die sind nämlich in der Region seit Anfang Juni neu aufgebaut worden, der Lüner Automat kam am vergangenen Freitag, 6. Juli. Auch der Dienstleister ist neu. Die DB Vertrieb. Die Besonderheit bei den Automaten sei, dass sie eine ganze Reihe unterschiedlicher Tarife verkaufen müssten: NRW-Tarif, Westfalentarif und VRR.

Beele hat den Fehler, wenn es denn einer ist, jetzt an DB Vertrieb weiter geleitet. Die wollen ihn so schnell wie möglich beheben.

Was aber machen, wenn man kein Ticket kaufen kann?

„Wenn das die einzige Möglichkeit ist, ein Ticket zu kaufen, und der Automat defekt ist, dann sollte man im Zug einen Zugbegleiter ansprechen und ihm die Lage erklären. Wir raten denen in solchen Fällen dazu, flexibel zu reagieren“, sagt Beele.

In Lünen allerdings gibt es noch einen VKU-Shop direkt außerhalb des Bahnhofs - dort kann man die Tickets nach Dortmund noch kaufen.

Im Dezember übrigens wird der neue Automat im Bahnhof erst richtig in Betrieb gehen. Laut Beele ist Lünen ein „Pia“-Standort. „Pia“ steht für „Persönlicher Informations-Assistent“. Ab Dezember, so Beele, kann man sich an einem zweiten Bildschirm direkt von Mitarbeitern aus dem Callcenter beraten lassen, verbunden mit Mikrofon und Kamera. Aber erstmal geht‘s um die Verbindung Lünen-Dortmund.

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