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Weihnachtsmarkt

Buden in Lünen öffnen diesmal schon vor Totensonntag

Lünen Beim Lüner Weihnachtsmarkt 2017 ändert sich einiges. Das betrifft die Angebote, die Sicherheit und auch die Öffnungszeiten.

Buden in Lünen öffnen diesmal schon vor Totensonntag

Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns schneidet das Lebkuchenherz an. Das passiert auch 2017 erst nach Totensonntag. Der Markt öffnet aber schon vorher. Foto: Beate Rottgardt

Die Buden des Lüner Weihnachtsmarktes öffnen in diesem Jahr bereits vor Totensonntag: Schon ab Donnerstag, 23. November, weht der Duft von Glühwein und gebrannten Mandeln durch die City.

Am Totensonntag selbst (26. November) bleibt der Markt geschlossen. Die offizielle Eröffnung mit dem Anschneiden des riesigen Lebkuchenherzens findet am Tag danach, dem 27. November, statt. In dieser Hinsicht bleibt der Markt der Tradition der Vorjahre treu.

Mit dem inoffiziellen Start schon am 23. November folgt die Stadt einem Wunsch der Händler, wie sie am Freitag auf Anfrage mitteilte. Weil die Adventszeit in diesem Jahr besonders kurz ist (der 4. Advent ist gleichzeitig Heiligabend), hoffen die Händler ihre Umsatzeinbußen ausgleichen zu können, wenn es schon drei Öffnungstage vor Totensonntag gibt.

Sandgefüllte Säcke

Höhere Sicherheitsstandards gehören ebenfalls zu den Besonderheiten des Weihnachtsmarktes 2017. An drei Stellen – Beginn südliche Fußgängerzone, Höhe Lange Straße 56 und Höhe Tobiaspark lässt die Stadt „Big Bags“ aufstellen. Das sind sandgefüllte Säcke, „die eine direkte Durchfahrt nur mit Schrittgeschwindigkeit erlauben“, so die Stadt. Während der erfahrungsgemäß besonders gut besuchten Veranstaltungen wie Nikolaus auf der Lippe (2. Dezember) und Fackelschwimmen (16. Dezember) sollen die Zufahrten ganz abgeriegelt werden. So will die Stadt verhindern, dass es zu Terrorattentaten mit Lieferwagen oder Lkw kommt. Auch die Polizei kündigt verstärkte Präsenz auf dem Weihnachtsmarkt an.

Nicht nur die Rahmenbedingungen sind in diesem Jahr speziell, der Markt will es auch sein. Wie mehrfach berichtet, soll er gegenüber dem Vorjahr aufgewertet werden: Durch leuchtende Herrnhuter Sterne, noch mehr Kreativhütten (aktuell schon zu 86 Prozent ausgebucht) und geschmückte Weihnachtsbäume, für die es bislang 17 Paten gibt.

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