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Busunu: Cappenberger Hilfe sorgt für stetiges Wachstum im ghanaischen Dorf

CAPPENBERG Auf zehn erfolgreiche Jahre blickt der Ghana-Arbeitskreis der katholischen St. Johannes Gemeinde in Cappenberg zurück. 2000 eine Missionsstation, 2003 Stromversorgung und ein Jahr später das erste Auto für Missionsarbeit und Krankentransporte. Zwei Gäste aus dem fernen Busunu wurden vergangene Woche in der Stiftskirche begrüßt.

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In Kooperation mit der Gemeinde St. Johannes Cappenberg und der internationalen Rotary Foundation engagiert sich der RC Lünen seit 2002 in Ghana. Zwei Photovoltaikanlagen und ein Dieselmotor mit Generator liefern Energie für Licht, Kühlschrank und Wasserpumpe in dem kleinen Dorf Busunu.

Vor dem Begrüßungsgottesdienst für die beiden Gäste aus Ghana in der Cappenberger Stiftskirche, v.l. Renate Erlewein, Emmanuel Ntoba, Pater Altfried, Pater Justin Danagh und Gerhard Sennekamp

Es ist eine stille, leicht verborgene Blume, die 1998 in der Nähe des Äquators gepflanzt wurde. Doch langsam beginnt sie reiche Früchte zu tragen.

Darüber wissen Pfarrer Justin Danagh und Lehrer Emmanuel Ntoba bei ihrem Aufenthalt in Cappenberg einiges zu erzählen. In dieser Woche hatten sie mit ihren örtlichen Gastgebern viele Besuche in der Region unternommen, um dann mit neuen Eindrücken und Anregungen nach Ghana zurückzukehren.

Bedeutende Entwicklungshilfe

Die vergangenen zehn Jahre stellen für die Dorfbewohner von Busunu durch die private Hilfe der Cappenberger Gruppe eine beachtliche Erfolgsleiter dar. Mit steten kleinen Schritten konnten eine Menge Entwicklungsstufen genommen werden.

Nachdem die Cappenberger im November 1998 mit allen Ehren in der Häuptlingshütte empfangen wurden, ging es schon bald darauf ans „Ärmel aufkrempeln“.

2000 startete der Bau der Missionsstation, 2003 gab es Strom und damit den ersten Kühlschrank, ein Jahr später wurde das erste Auto für Missionsarbeit und Krankentransporte bereitgestellt.

60 Häuser mit Strom versorgt

Durch eine Energiestation mit Dieselaggregat und Solarzellen mit Sonnenausrichtung sowie einem unterirdischen Stromnetz können seit 2007 rund 60 Häuser mit je zwei Energiesparlampen ausgerüstet werden.

Durch die vielfältigen Hilfestellungen aus Cappenberg wuchs die Bevölkerung von Busunu in den zehn Jahren von 500 Bewohnern auf mehr als das Doppelte. Wo sonst nur bäuerliche Selbstversorgung vorhanden war, gibt es jetzt Ansätze von Handel und Handwerk mit einem eigenen Lastwagen. Zwei Schneidereien wurden eröffnet, in einer davon kann man auch Haare schneiden lassen.

Busunu aufleben lassen

Erreicht wurde das alles durch private Spenden und besonders durch Zuwendungen des Rotary Clubs. Geld aus Cappenberg und der Einsatz vor Ort in Ghana durch die Mitglieder des Arbeitskreises haben den kleinen Ort Busunu aufleben lassen.

Jährliche Reisen nach Afrika, aus der eigenen Tasche bezahlt, unterstreichen den engen Kontakt. Ende August geht ein Container auf die Reise nach Süden, sein Inhalt: Bauteile für eine Biogasanlage.

Im November steht dann die Jubiläumsreise von Cappenberg zur St. Peter Canisius Gemeinde in Busunu auf dem Terminplan.

Da liegt Ghana

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