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Fußball: Kreisliga A

Cappenberger Stasch verdrängt Stammpersonal

CAPPENBERG Nicht Abiola Farinde ist hinter Tim Jesella zweitbester Torschütze in dieser Saison bei GS Cappenberg, auch nicht Benedikt Stiens oder Distanzschütze Sebastian Drews. Mit 19 Jahren hat sich Mittelfeldspieler Maximilian Stasch einen Stammplatz bei den Cappenbergern erkämpft. Sieben Saisontore hat er schon auf dem Konto.

Cappenberger Stasch verdrängt Stammpersonal

Maximilian Stasch hat seinen ersten Doppelpack für GS Cappenberg erzielt.

„An ihm führt kein Weg vorbei“, sagt sein Trainer Patrick Osmolski, der Stasch auf der Zehn einsetzt, „so eine Position ist für einen 19 Jahre alten Spieler natürlich eine Herausforderung.“ Eine Herausforderung, der Stasch offenbar gewachsen ist. In den vergangen fünf Ligaspielen hat er getroffen, am Sonntag krönte er den Lauf in Kaiserau mit seinem ersten Doppelpack bei den Senioren. „Er ist endlich mal gesund“, sagt Osmolski, „die Ergebnisse habe ich schon vor Wochen gesehen.“

In der Hinrunde laborierte Stasch lange an einer Bänderverletzung im Sprunggelenk. Auf nur neun Einsätze kam er bis zur Winterpause. Nach seiner Verletzung blühte er auf. „Natürlich freut es mich, wenn ich treffe. Aber mir kommt es darauf an, dass die Mannschaft gut spielt und wir gewinnen“, sagt Stasch zu seinem Lauf.

Dass er Stammpersonal verdrängt, ist Stasch gar nicht so recht. „Die Entscheidung fällt der Trainer. Und eigentlich tut es mir leid, wenn die anderen nicht spielen können. Jeder will spielen“, sagt er. In Hamm studiert Stasch Energietechnik und Ressourcenoptimierung.

Als Jüngster ist er in der Mannschaft noch ganz klischeemäßig dafür zuständig, das Bier nach dem Training zu organisieren. Osmolski beschreibt ihn ansonsten als ruhigen Typ. „Er ist gut erzogen und zurückhaltend, auch in der Kabine“, sagt Osmolski, der die fußballerische Ausbildung schätzt, die Stasch in den Jugendmannschaften in Senden, Waltrop und Herbern genossen hat. Jetzt ist das Eigengewächs, das als D-Jugendlicher seinen Heimatverein verließ, zurückgekehrt. Noch wichtiger ist dem GSC-Coach: „Für die kommende Saison hat Maxi zugesagt.“

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