Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Informationsveranstaltung

Chancen und Skepsis: Stimmen zur Sekundarschule

BRAMBAUER Das Modell einer Sekundarschule stand bei einem Informationsnachmittag in der Realschule Brambauer zur Debatte. Eltern von Zweit- und Drittklässlern hörten viele Argumente für diese Schulform, ein Vertreter von ihnen war allerdings auch skeptisch.

Chancen und Skepsis: Stimmen zur Sekundarschule

Mit Aufmerksamkeit und Interesse verfolgten die zahlreichen Besucher den Ausführungen der fünfköpfigen Expertenrunde.

Eine fünfköpfige "Expertenrunde" – bestehend aus Maria Büse-Dallmann, Dezernentin der Bezirksregierung Arnsberg, Hajo Wulff, stellvertretender Leiter der Realschule Brambauer, Reinhold Bauhus, Leiter der ProfilSchule Lünen (ehemalige Achenbachschule), Jürgen Grundmann, Leiter der Schulverwaltung sowie Beigeordneter Horst Müller-Baß – informierten über das neue Schulmodell "Sekundarschule".

  • Schulverwaltungsleiter Jürgen Grundmann sprach sich für die Einführung der Sekundarschule in Brambauer aus. Die neue Schulform sei eine gute Chance für den Stadtteil. Die Möglichkeit der Schülerbindung in Brambauer nach der Entlassung aus der Grundschule sei mit der Einführung einer Sekundarschule eng verbunden: Laut dem Schulexperten verlassen im Schuljahr 2011/12 51 Prozent der Brambauer Grundschüler den Stadtteil. Im Schuljahr 2012/13 seien es sogar 66 Prozent.
  • ProfilSchul-Leiter Reinhold Bauhus hob die Vorteile der neuen Bildungseinrichtung in den Mittelpunkt: Eine Schule für alle Kinder, ein Ort des gemeinsamen Lebens und Lernens, eine individuelle Förderung aller Schüler, die Orientierung der Kernlernpläne und der Übergang in neue Bildungsabschnitte. Auch mit der Vorbereitung optimaler Ausbildungswege könne die Sekundarschule punkten.
  • Ebenso seien mit der abgeschlossenen Sanierung der beiden Schulgebäude und mit einer ausreichenden Raum- und Sachausstattung die Grundlagen für eine gute Schulausbildung gelegt.
  • Kai Fomrath, Vater eines Grundschülers, zeigte sich allerdings besorgt. Demnächst stehe der Wechsel seines Sohns zu einer  weiterführenden Schule an und er meint: "Ich denke, es hört sich alles interessant an, die Lehrer werben für ihre neue Schule. Ich gebe aber zu verstehen, dass meiner Meinung nach die Existenz der Realschule auf dem Spiel steht. Ein Realschul- oder Gymnasium-Abschluss in der heutigen Form ist möglicherweise mehr wert, als zukünftig ein Abschluss der neuen Sekundarschule". 
Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Veranstaltungen in dieser Woche in Lünen

„Dogensuppe“ und der Tag des Baumes

LÜNEN Wir werfen einen Blick in den Kulturkalender, in die Veranstaltungshinweise von Vereinen und Verbänden und natürlich einen Blick in den Redaktionskalender und tragen zusammen, was bis zum Sonntag wichtig wird. Wenn dabei „Dogensuppe“ vorkommt, ist das kein Schreibfehler.mehr...

Folgen des Feuers in der Dorfstraße

Wohnung ist nach Tiefgaragenbrand komplett verrußt

Lünen Die Familie von Sleiman Adel hatte Glück: Beim Feuer in der Tiefgarage ihres Mietshauses kamen sie unverletzt davon. Dennoch sind die Folgen des Brandes für sie verheerend.mehr...

Lünen-Süder begeistert vom Kirschblüten-Markt

Nachhaltigkeit kann auch Spaß machen

Lünen Besser hätte es nicht laufen können für die Organisatoren des ersten Kirschblütenmarktes auf dem Bürgerplatz in Lünen-Süd. Und so hatten viele Besucher vor allem einen Wunsch. mehr...

Großeinsatz an Dorf- und Münsterstraße in Lünen

Feuerwehr rettet 55 Personen aus verrauchtem Mehrfamilienhaus

LÜNEN. Ein Brand in einer Tiefgarage in der Dorfstraße hat einen Großeinsatz der Rettungskräfte ausgelöst. Wegen des verrauchten Treppenhauses mussten viele Personen über die Drehleiter gerettet werden - darunter auch ein Kleinkind.mehr...

Ein Unternehmen, zwei Städte und viele Fragen

Wieso es beim Bauantrag der Firma Aulich Probleme gab

Lünen. 2013 ist Hans-Jörg Aulich mit seiner Spedition ins Industriegebiet Achenbach nach Brambauer gezogen. Auf Lüner Gelände – größtenteils. Dass Teile jedoch auf Dortmunder Gebiet liegen, wäre fast zum Problem geworden.mehr...

Lünens zweiter Grillfleisch-Automat geht an den Start

Alles bereit für die Grillparty

Lünen Pünktlich zum fast schon sommerlichen Wochenende ist Lünens zweite Grillstation in Betrieb gegangen. Wir haben zum Beginn der Grillsaison nachgefragt, was 2018 auf den Rost kommt.mehr...