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Das Ringer-Quartett: Über Vater Tautz und seine Söhne

LÜNEN-SÜD "Wenn die eigenen Söhne so durch die Luft fliegen, da kann schon viel passieren!" Mit Herz und Seele, aber auch mit einer Portion Respekt und etwas Angst, schaut Anabel Tautz-Paulikat zu, wenn ihre "Männer" auf die Matte gehen. Ein Porträt.

Das Ringer-Quartett: Über Vater Tautz und seine Söhne

David (v. l.) und Michael Tautz sowie Malte und Jascha Paulikat.

"Männer", davon hat sie gleich vier. Zuerst ihren Ehemann Michael Tautz, mit dem sie seit dem 13. Dezember 2006 verheiratet ist. Dazu kommen die Söhne Malte und Jascha Paulikat sowie Stiefsohn David Tautz.

Das Männer-Quartett aus Brambauer verbindet nicht nur die Familie. Es hat auch ein gemeinsames Hobby. Und das heißt Ringen.

Aktiv sind Vater und Söhne für den VfK Lünen-Süd. Und in dessen Reihen sorgten sie am Wochenende in Euskirchen beim zweiten erfolgreich absolvierten Aufstiegskampf für eine Premiere: Erstmals standen sie alle zusammen in der Mannschaft und leisteten ihren Beitrag zum 24:16-Erfolg.

Malte sorgt für Sensation Jascha ist mit gerade 15 Jahren der Jüngste aus der Runde und eigentlich Freistil-Experte. Mit seinen 62 kg trat er in der 66-kg-Klasse im griechisch-römischen Stil an, verhinderte gegen einen bärenstarken Russen eine Schulterniederlage. Das gab zwar keine Punkte, stärkte aber das Selbstbewusstsein.

Unter gleich schweren Bedingungen ging auch David (18) nicht auf die Schultern. Er stand mit seinem 74 kg im von ihm bevorzugten klassischen Stil auf der Matte.

Für die erste Sensation des Abends sorgte Malte (17). Mit seinen 85 kg, damit also leicht übergewichtig für die 84-kg-Kategorie, trat er nicht nur in der Klasse bis 96 kg an, sondern auch im weniger bevorzugten Freistil. Heraus sprangen 14:0 Punkte, damit vier Zähler für die Mannschaftswertung.

Vater erhält größten Applaus Den ganz großen Applaus erhielt aber Vater Michael. Der 44-Jährige, sonst eher als Aushilfsringer für die Klassen bis 84, 96 und 120 kg in der Riege, landete im 84-kg-Freistil einen nicht eingeplanten Schultersieg. "Das war aber nicht mein erster!", sagte der Athlet, gleichzeitig auch Vorsitzender des VfK, und schmunzelte dabei.

Und er erzählte weiter: "Im letzten Jahr glückten mir in unserer damaligen Zweiten drei Schultersiege." Ist man bei seinen Erfolgen, sollte der bei der Einzelmeisterschaft nicht vergessen werden: 2003 belegte Tautz bei der Landesmeisterschaft im gr./r. Stil den fünften Rang.

Schönstes Erlebnis bei der DM

"Das war für mich das bisher schönste Erlebnis im Ringsport", blickt Mutter Anabel Tautz-Paulikat auch auf die Fahrt in Deutschlands Osten nach Torgelow in Mecklenburg-Vorpommern vor wenigen Monaten zurück. Jascha war der zweite Auserwählte, der an einer Deutschen Meisterschaft - 55 kg griechisch-römisch - teilnehmen durfte. "Allein dort dabei zu sein, das ist schon einmalig", sagte er. Weder David noch Jascha waren traurig, keinen Medaillenplatz erobert zu haben.

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