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Das Torwartduell - David gegen Peter

LÜNEN-SÜD Beim Fußball-Bezirksligisten VfB Lünen ist der Platz im Tor sehr hart umkämpft. Zunächst stand David Ringel, Neuzugang vom VfL Kemminghausen, im Kasten. Nun hütet Peter König, der nach einer Pause sein Comeback gab, das Süder Tor. Im Gespräch mit RN-Mitarbeiter Marco Winkler reden die Keeper über ihre Situation.

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David Ringel.

Peter König, seines Zeichens Torwart, war eine der besten Männer auf dem Platz.

Wie sind Sie mit Ihrer Saison persönlich zufrieden?König: Da ich aufgrund meiner Arbeit nur selten trainieren konnte, bin ich sehr zufrieden.Ringel: Mit meiner Leistung in den Partien in denen ich gespielt habe, bin ich sehr zufrieden. Ich würde nicht sagen, dass ich große Fehler gemacht habe.

Welche Gründe sprachen für Sie im Sommer für einen Wechsel zum VfB?König: Ich kannte sehr viele Akteure und habe noch einmal den Dreh bekommen, zu spielen.Ringel: Für mich war es die sportliche Perspektive. Nach dem Abstieg mit Kemminghausen wollte ich unbedingt noch einmal in der Bezirksliga spielen.

Wie sehen Sie die Spielzeit aus Sicht des Vereins?König: Einige Spiele sind einfach doof gelaufen. Wenn die Einstellung nicht stimmte, haben wir D-Liga-Fußball gezeigt.Ringel: Wir hätten viele Punkte mehr haben können. Die Mannschaft hat aber genug Potenzial um die Klasse sicher zu halten. Wir werden nicht zittern müssen.

"Das ist das Los des Torhüters"

Wie fühlen Sie sich, wenn Sie nur Ersatz sind?König: Keiner sitzt gerne auf der Bank. Aber ohne Training hatte ich zu Beginn der Saison keinen Anspruch zu spielen.Ringel: Das ist das Los des Torhüters. Da kann man nicht auf eine andere Position ausweichen. Ich muss anerkennen, dass Peter während meiner Verletzung gut gespielt hat und es deshalb - aus meiner Sicht leider -  keinen Grund zum Wechseln gibt.

Wie würden Sie Ihr Verhältnis zueinander beschreiben?König: Ich denke, es ist ziemlich kollegial. Wir hauen uns nicht die Köpfe ein wie Jens Lehmann und Oliver Kahn.Ringel: Wir haben ein gutes Verhältnis, lachen öfter zusammen, aber es geht nicht ins Private. Ich hatte aber schon andere Konkurrenten zu denen das Verhältnis viel distanzierter war.

Wo sehen Sie Vorteile gegenüber ihrem Konkurrenten?König: Wir sind beide gute Torhüter und tun uns sicher nicht viel. Über meine Stärken sollen andere sprechen.Ringel: Zusammen wären wir der perfekte Torhüter. Ich habe sicher Vorteile auf der Linie, aber Peter ist in der Strafraumbeherrschung besser.

"Ich würde mir manchmal früher Klarheit wünschen"

Trainer Uwe Höhn hält die Torwart-Frage offen und entscheidet jede Woche neu. Ist das ein Vorteil?König: Manchmal ist es besser, wenn man es vorher weiß, aber es ist eine Sache des Trainers, wie er dies löst.Ringel: Auch ich würde mir manchmal gerne etwas früher Klarheit wünschen, ob ich spiele.

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