Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Viele Premieren

Das gibt es 2016 auf dem Lüner Kinofest zu sehen

Lünen Von „Fritz Lang“ bis „Radio Heimat“ - das 27. Lüner Kinofest bietet vom 10. bis 13. November rund 60 sehenswerte Filme aus dem deutschsprachigen Raum. In 11 Wettbewerben werden Filmpreise im Wert von 35.300 Euro vergeben. Was das Kinofest so alles zu bieten hat, lesen Sie hier.

Das gibt es 2016 auf dem Lüner Kinofest zu sehen

Stellten das neue Kinofest-Programm vor: (v.l.) Max Püschel (Kinofest-Komitee), Kathrin Bessert, Mike Wiedemann, Dr. Anke Höwing, Vorsitzende Kinofest-Komitee) und Pressesprecherin Stefanie Görtz.

Das neue Motto in Anlehnung an den in der Branche kreierten Spruch „Lünen ist die Härte“ lautet „Hart aber herzlich Kinofest“. Bei den Filmen sind auch einige dabei, die von Filmemachern aus Lünen und der Region stammen. Wie der Abschlussfilm „Radio Heimat“ des Selmer Regisseurs Matthias Kutschmann und der Auftakt, die Dokumentation „Die Kinder der Turnstunde“ des Lüner Regisseur Michael Kupczyk.

Dazu kommen Lünen-Premieren, herausragenden Fernsehproduktionen sowie erstmals internationale Koproduktionen mit deutscher Beteiligung.

Einen Überblick über das Programm bietet unsere Fotostrecke:

Das bietet das 27. Lüner Kinofest

Eine Szene aus dem Film "Radio Heimat", der bei der Abschlussgala gezeigt wird.
Ralf Richter und Elke Heidenreich spielen in "Radio Heimat" mit.
Eine Szene aus "Radio Heimat", der zum Abschluss des Kinofests läuft.
Szene aus dem Abschlussfilm von Matthias Kutschmann "Radio Heimat".
Lore Gottlieb im Gespräch in Haifa. Ihre Töchter wollen zur Filmpremiere zum Auftakt am 9. November kommen.
"Auf Augenhöhe" ist einer der vier Filme im Wettbewerb um die "Rakete".
In der Reihe "Extra Eine Welt" läuft in Zusammenarbeit mit der Lüner Initiative gegen globale Armut (Liga) der Dokumentarfilm "Cahier Africain".
Brunhilde Pomsel war die Sekretärin von Goebbels. In "Ein deutsches Leben" spricht sie über ihre Erlebnisse und Erfahrungen.
Johanna Gastdorf spielt eine der beiden Ehefrauen des Regisseurs Fritz Lang im gleichnamigen Film, der das Kinofest eröffnen wird.
"Eye for an Eye" ist ein Animationsfilm aus dem Wettbewerb "Erste Hilfe" für kurze Kurzfilme.
Szene aus "Beschwerden eines Jünglings", der im Wettbewerb "Erste Hilfe" läuft.
Das Plakat zum Kurzfilm "Mein Freund der Deutsche", der im Wettbewerb Erste Hilfe läuft.
Szene aus dem Kurzfilm "Schwimmstunde", der im Wettbewerb "Erste Hilfe" läuft.
Szene aus dem kurzen Dokumentarfilm "Tagein tagaus", der im Wettbewerb "Erste Hilfe" läuft.
Szene aus dem mittellangen Film "Am Ende der Wald", der im Wettbewerb "Erster Gang" läuft.
Szene aus dem mittellangen Film "Blank", der im Wettbewerb "Erster Gang" gezeigt wird.
Szene aus dem mittellangen Film "Der Frühling war so kalt, dass das Meer nicht wärmer wurde bis der Sommer kam", der im Wettbwerb "Erster Gang" läuft.
Szene aus der Koproduktion "Frantz" mit Paula Beer (2.v.r.).
Florian David Fitz (r.) als Erich Kästner im "Extra Fernsehen" "Kästner und der kleine Dienstag".
"Krieg und Spiele" läuft als Extra Eine Welt in Zusammenarbeit mit der Liga.
Felix Schäfer und Jessica Schwarz in "Freddy Eddy" aus dem Lüdia-Wettbewerb.
Der Film "HEY BUNNY" unter der Regie von Barnaby Metschurat und Lavina Wilson wird gezeigt.
Szene aus "Mali Blues", der in Kooperation mit dem Jazz Club Lünen läuft.
"Vor der Morgenröte" von Maria Schrader mit Josef Hader und Matthias Brandt läuft bei den Lünen-Premieren.
"Schnitzel geht immer" mit Ludger Pistor (l.) und Armin Rohde wird bei der Sparkassen-Matinee gezeigt.
Szene aus "Wieselflink & Brandtgefährlich Zahltag" im Extra Lünen.

Die Filmbranche schätzt die unkomplizierte Begegnung mit dem Publikum beim Kinofest. Viele Stars sind im Lauf der Jahre nach Lünen gekommen. Das Publikum kann sich diesmal freuen auf ein Programm mit Filmen von und mit Maren Ade, Ali Samadi Ahadi, Bibiana Beglau, Corinna Belz, Detlev Buck, Fabian Busch, Anke Engelke, Heino Ferch, Samuel Finzi, Florian David Fitz, Armin Rohde, Frank Goosen, Therese Hämer, Josef Harder, Elke Heidenreich und viele andere.

Dotierte Wettbewerbe beim Lüner Filmfest

10 Filme gehen ins Rennen um den Hauptpreis "Lüdia", darunter zwei Dokumentarfilme. Das Publikum votiert und entscheidet über die Vergabe des mit 10.000 Euro dotierten Nachwuchspreises. In diesem Jahr ist es im besten Sinne ein deutschsprachiger Wettbewerb, denn neben zwei Schweizer Produktionen sind auch zwei österreichische Koproduktionen in der Auswahl zu sehen.

  • Mit „Aloys“ erzählt der Schweizer Tobias Nölle von der Einsamkeit des modernen Menschen und hat in Georg Friedrich eine geniale Besetzung für seinen skurrilen Großstädter Aloys gefunden.  
  • „Anishoara“ ist ein 15-jähriges Mädchen aus einem kleinen Dorf in Moldawien. Regisseurin Ana-Felicia Scutelnicu zeichnet Anishoaras letztes Jahr der Kindheit bevor sie aufbricht in ihr neues Erwachsenenleben.  
  • In „Einer von uns“, dem Spielfilmdebüt von Stephan Richter, ist der Parkplatz eines österreichischen Vorstadt-Supermarktes der einzige Treffpunkt für die Jugend des Ortes. Das Drama spiegelt die Perspektivlosigkeit der Jugendlichen und deren Freiheitsdrang in stimmungsgeladenen Bildern und einem mitreißenden Soundtrack des Deutsch-Rappers Maeckes wider.  
  • „Die Einsiedler“, das Debüt des Südtirolers Ronny Trocker, erzählt die Geschichte des Bauersohns Albert, der sich zwischen seiner Heimat auf einem abgelegenen Berghof und dem florierenden Leben der Menschen im Tal entscheiden muss.  
  • „Freddy Eddy“ war ein erfolgreicher Maler, bis er seine Frau beim Seitensprung erwischte und krankenhausreif prügelte - so zumindest die Kriminalakte. Er selbst leugnet die Tat. Ein Psychothriller von Tini Tüllmann mit Jessica Schwarz und Burkhart Klaußner.  
  • „Die Hannas“, das sind Hans und Anna. Julia C. Kaiser erzählt vom Einbruch zweier wilder Kreaturen in das lethargische, aber auch würdevolle Leben dieses Pärchens, das schon seit vielen Jahren eine Einheit bildet.  
  • Die Berliner Independent-Komödie „Hey Bunny“, die Geschichte eines desillusionierten Ex-Hackers, der unfreiwillig zum Helden wird, ist das Regiedebüt von Lavinia Wilson und Barnaby Metschurat.  
  • Ihr Vater, der Dauerfilmer: Das ganze Familienleben hat er festgehalten. Nach seinem Tod erbt seine Tochter Eva Vitija das Archiv. Sie machte ihren eigenen Film daraus, eine dokumentarische Zeitreise ins Reich der Obsessionen: „Das Leben drehen – wie mein Vater versuchte, das Glück festzuhalten“.  
  • „Stille Reserven“, der dystopische Science-Fiction-Film von Valentin Hitz, ist als Deutschlandpremiere zu sehen: Im Wien der nahen Zukunft hat ein Versicherungskonzern ein System geschaffen, in dem die Menschen nicht einmal ein Recht auf ihren eigenen Tod haben. Mit Clemens Schick, Lena Lauzemis und Stipe Erceg.  
  • Der deutsch-kosovarische Dokumentarfilm „Trapped by Law“ von Sami Mustafa ist eine sensible Beobachtung über Heimat, Familie, Flucht und das Gefühl, zwischen zwei Welten zu leben. Der Film feiert NRW-Premiere.

    LÜNEN Das 27. Lüner Kinofest startet mit dem Film „Fritz Lang“ mit Heino Ferch und Johanna Gastdorf in den Hauptrollen. Fritz Lang hat mit seinen Filmen „Metropolis“ oder „Dr. Mabuse“ Meisterwerke des Stummfilms geschaffen. Des vollständige Programm wird noch erstellt. Beginn des Festes ist am 27. Oktober.mehr...

Die beim Publikum höchst beliebten Kurzfilme - die in kurze Kurzfilme und mittellange Kurzfilme unterteilt werden - können auf die Preise "Erste Hilfe" und "Erster Gang" hoffen.  Die "Rakete" und damit 3.000 Euro erhält derjenige von vier Filmen im Kinder- und Jugendfilmwettbewerb, der das kritische junge Publikum überzeugen kann. Die Filme der "Rakete" konkurrieren außerdem um den "Schüler-Filmpreis 10+" - dotiert mit 2.500 Euro.

Das Kinofest geht neue Wege und  präsentiert erstmalig einen Film in der Justizvollzugsanstalt Werl. Die Inhaftierten können "HERBERT", den Lüdia-Preisträgerfilm 2015, sehen und mit Regisseur Thomas Stuber, Produzent Anatol Nitschke und weiteren Team-Mitgliedern über den Film sprechen. Initiiert wurde das Projekt von der Kuratorin Betty Schiel, die Filmvorstellungen in Gefängnissen organisiert und Maria Look, Leiterin der JVA Werl, von der Idee überzeugen konnte.

Ungewöhnliche Außenstelle für das Kinofest

Kinofestleiter Michael Wiedemann freut sich über die ungewöhnliche Kinofest-Außenstelle "Ich könnte mir kaum einen geeigneteren Film für diese Begegnung vorstellen als HERBERT. Wir sind gespannt auf die Vorstellung und das anschließende Gespräch. Es ist toll, dass sich die JVA darauf einlässt."

Alle Informationen zum Programm und zum fest finden Sie auf der Internetseite zur Veranstaltung.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

„Big Bags“ in Lünen

Weihnachtsmarkt: Diskussionen um „Terror-Stopper“

Lünen Manche Bürger bezweifeln Wirkung der sogenannten „Big Bags“ in der Lüner Fußgängerzone. Die Stadt rechtfertigt die Maßnahme zum Weihnachtsmarkt – und nennt die Gründe dafür.mehr...

Kein Gesprächstermin

Forensik in Lünen steht „nicht zur Disposition“

LÜNEN Nach dem Machtwechsel in Düsseldorf könnte das Gesundheitsministerium die Pläne für eine Forensik in Lünen neu bewerten. Das war jedenfalls die Hoffnung der Stadt, die mit ihrer Klage gegen den Bau der Anstalt vor dem Verwaltungsgericht Gelsenkirchen gescheitert war. Doch diese Hoffnung kann man im Rathaus wohl begraben.mehr...

Freifunk-Netzwerk

W-Lan-Ausbau in Lüner Innenstadt stockt

LÜNEN Flächendeckendes, freies W-Lan sollte die Lüner Innenstadt attraktiver machen - vor allem für die Jugend. Fördermittel für den Ausbau verfallen jetzt trotz aller Bemühungen. Dabei scheitert das Freifunk-Netz vor allem am Desinteresse der Gewerbetreibenden.mehr...

Verbreitet Lebensfreude

12 Wochen alter Hund ist nun im Lüner Hospiz-Team

LÜNEN Nur zwölf Wochen ist der neueste Mitarbeiter des Lüner Hospizes am Wallgang alt. Er heißt Amano und ist ein Hunde-Baby. Die Gäste haben den kleinen Begleiter schon lieb gewonnen, er lässt sie für einen Moment die Schmerzen vergessen. Für diese Aufgabe hat Amano eine besondere Ausbildung bekommen.mehr...

Bundesligastart

Das hoffen Lüner Fanclubs für ihre Mannschaften

LÜNEN Die Bundesliga-freie Zeit ist vorbei. Gott sei Dank, werden viele Fans sagen. Wir haben die Lüner Fanclubs von Borussia Dortmund und Schalke 04 befragt, was sie ihrer Mannschaft in dieser Saison zutrauen. Beim BVB soll endlich wieder Ruhe einkehren, bei Schalke liegen die Hoffnungen auf Trainer Tedesco.mehr...

Auswanderer

Wie ein Lüner den Hurrikan Irma miterlebte

LÜNEN/MARCO ISLAND Seit der Lüner Chris Hadac vor 16 Jahren in die USA gezogen ist, hat er schon viele Hurrikans erlebt: Doch "Irma" übertraf alles. Während sich viele Bewohner Floridas in anderen Bundesstaaten in Sicherheit gebracht hatten, blieb der Lüner vor Ort: "Du fühlst dich einfach hilfslos", schildert er seine Erfahrung mit dem Sturm.mehr...