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Fußball

Dem Lüner SV fehlt nur die Belohnung

Lünen Der Lüner SV zeigte am Sonntag gegen den Holzwickeder SC eine starke zweite Halbzeit, musste sich am Ende aber trotzdem mit nur einem Punkt begnügen. Am Dienstag wartet auf den LSV bereits das nächste Spiel.

Dem Lüner SV fehlt nur die Belohnung

Yasin Acar (r.) lief am Wochenende abermals als Stürmer auf. Dabei ließ er eine gute Chance aus. Foto: Foto: Goldstein

Es fehlte am Ende nicht viel zum dreifachen Punktgewinn. Chancen erspielte sich der Lüner SV in der zweiten Halbzeit en masse. Doch die Lüner Jungspunde um Yasin Acar, der zunächst als einziger Stürmer auflief und der eingewechselte Marius Speker ließen ihre Möglichkeiten liegen. „Das sind noch ganz junge Spieler. Marius Speker ist am Samstag 19 geworden, Yasin Acar ist 20. Man kann ihnen keinen Vorwurf machen“, sagt Mario Plechaty, der gegen den HSC ein gutes Spiel seiner Mannschaft sah und zufrieden war. „Wir müssen uns am Ende halt nur belohnen und den Ball über die Linie drücken“, sagt Plechaty, der zunächst im 4-1-4-1 begann, später auf den Gegner reagierte und auf ein 4-2-3-1-System umstellte. „Wir können sehr flexibel sein“, so Plechaty weiter.

Anteil daran trug am Sonntag auch der wieder genesene Matthias Drees, der wegen einer Bänderdehnung zuletzt drei Wochen pausieren musste. Er spielte im Mittelfeld, gewann viele wichtige Zweikämpfe und überzeugte mit einer guten kämpferischen und läuferischen Leistung.

Heimspiel im Pokal

Die will Drees auch am Dienstag, 13. März, abrufen. Da ist der Lüner SV nämlich schon wieder gefordert. In der fünften Runde des Kreispokals trägt der LSV sein Heimspiel gegen Westfalia Huckarde aus. Anpfiff der Partie ist um 19.30 Uhr auf dem Kunstrasenplatz am Schwansbeller Weg 7a. „Für mich wäre es wichtig, weiter Spielpraxis zu sammeln. Die Belastung ist auch nicht schlimm, wir hätten ja sowieso eine Trainingseinheit gehabt“, sagt Drees.

Mario Plechaty erwartet ein ganz anderes Spiel gegen den Bezirksligisten als noch am Sonntag gegen Holzwickede. „Huckarde wird hochmotiviert sein. Ich denke, wir werden rotieren und Spielern von der Bank und aus der zweiten Mannschaft Einsatzzeiten geben“, sagt Plechaty.

Profitieren könnte davon auch LSV-Neuzugang Halil Elitok, der gegen den Holzwickeder SC spät eingewechselt wurde, im Mittelfeld mit seiner Passsicherheit und seinen Dribblings aber einen guten Eindruck hinterließ. „Er ist ein sehr guter Fußballer, hat in den letzten vier Wochen wegen Krankheit aber nur vier Mal trainieren können. Er muss einfach nur fit sein“, sagt Plechaty und lobt seinen Schützling.

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