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Fußball: Westfalenliga

Der LSV muss seine Heimstärke zurückgewinnen

LÜNEN Die durchwachsene Entwicklung beim Westfalenligisten Lüner SV nach der Winterpause spiegelt sich vor allem in der Heimstatistik wieder. Seit Mitte Dezember wartet der LSV auf einen Heimsieg im Stadion Schwansbell. Am Sonntag, 9. April, ist der neue Tabellenzweite der Westfalenliga 2 zu Gast: der Holzwickeder SC.

Der LSV muss seine Heimstärke zurückgewinnen

LSV-Kapitän Lukas Ziegelmeir (r.) und Matthias Drees (M.) sind gewarnt. Der Tabellenzweite Holzwickeder SC hat kopfballstarke Leute in seinen Reihen.

Fußball, Westfalenliga 2 Lüner SV - Holzwickeder SC Sonntag, 9. April, 15 Uhr, Schwansbeller Weg 7a, Lünen

„Wir haben gegen Herne ein gutes Spiel gemacht, letzte Woche dafür nicht so“, weiß Lünens Cheftrainer Mario Plechaty. „Wir haben viel geredet. Jetzt wird es Zeit, dass wir mal wieder ein Heimspiel gewinnen.“ Wichtig sei deshalb vor allem, dass die zuletzt enttäuschende Einstellung bei den Rot-Weißen wieder stimmt. Denn die Aufgabe gegen Holzwickede ist schwer genug.

Plechaty: „Ich lag zu Beginn der Saison mit meiner Einschätzung gar nicht so falsch. Ich wusste, dass der HSC einen guten Kader hat. Jetzt steht es da, wo ich das Team erwartet auch habe.“ Bei Holzwickede müsse man definitiv auf das Umschaltspiel aufpassen, erklärt Plechaty. „Der HSC hat schnelle Leute, mit denen es nach der Balleroberung schnell nach vorne gehen kann“, so der Coach. Zudem sei der Klub aus dem Unnaer Südkreis besonders nach Standardsituationen durch Leute wie Robin Schultze gefährlich. „Holzwickede hat außerdem zwei, drei richtig starke Kopfballspieler“, verweist Plechaty auf seinen ehemaligen Schützling Dennis Schultze-Adler, früherer Akteur bei Mengede 08/20.

Der HSC ist seit fünf Meisterschaftsspielen ungeschlagen, ist das zweitbeste Auswärtsteam der Liga. Coach Axel Schmeing fordert aber im Vergleich zu den jüngsten Spielen schon „eine Schippe drauflegen“ – und das in allen Mannschaftsteilen. Dabei hat er die mangelnde Verwertung der eigenen Chancen und die Verhinderung gegnerischer Chancen im Blick.

Personell wird dem LSV Spielmacher Volkan Ekici fehlen. Fabian Pfennigstorf konnte in der zurückliegenden Woche nur wenig trainieren. Mit an Bord sein wird definitiv Samet Akyüz. „Er heiratet zwar am Samstag. Doch er will unbedingt dabei sein“, sagt Plechaty. Akyüz hatte im Heimspiel gegen Westfalia Herne (0:0) vor zwei Wochen eine starke Leistung gezeigt. Dennis Adamczok könnte eine weitere Option für die Startelf sein. „Er will sich sicher vernünftig verabschieden“, so Plechaty. „Es ist ja oft so, dass Spieler sich steigern, wenn der Abgang feststeht. Ich hoffe, dass der Knoten bei ihm noch platzen wird in den letzten Wochen.“

LÜNEN Aus 23 Spielen hat der Lüner SV 40 Punkte geholt, steht auf Platz fünf und wird die Saison wohl auch in der oberen Tabellenhälfte beenden. Werte, die einen Aufsteiger absolut zufriedenstellen sollten. Der Form und den Ergebnissen der Hinserie läuft das Team aber aktuell hinterher. Die Verantwortlichen betreiben Ursachenforschung.mehr...

Im HSC-Kader werden sich wohl keine wesentlichen personellen Veränderungen ergeben, zumal weiter nicht vom Einsatz des langzeitverletzten Christopher Kaiser ausgegangen werden kann.

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