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Handball: Bezirksliga

Der Lüner SV setzt im Endspurt auf die Heimspiele

LÜNEN Die Bezirksliga-Handballer des Lüner SV bereiten sich auf den Saisonendspurt vor. Der Tabellenelfte könnte noch in die Kreisliga absteigen. Das will das Team von Trainer Christian Neve aber unbedingt vermeiden.

Der Lüner SV setzt im Endspurt auf die Heimspiele

Bereit für den Endspurt: LSV-Trainer Christian Neve (Mitte, weißes Shirt) hofft auf den Klassenerhalt seiner Mannschaft.

Drei Spiele stehen noch aus. Sechs Punkte sind noch zu vergeben. Der Lüner SV steht mit 14:32-Zählern auf Rang elf, punktgleich mit dem Zwölften Ahlener SG III. Der Vorletzte, TV Werne, weist 12:34-Zähler auf. Schlusslicht HC TuRa Bergkamen II dürfte mit 8:38-Punkten der erste Abstiegskandidat sein.

Staffelleiter Karlheinz Feldhaus erklärt die Abstiegsregelung: „Nach der Durchführungsbestimmung werden zwei Mannschaften in die Kreisliga absteigen. Der Tabellenletzte und der Vorletzte. Das ist Fakt und wird definitiv so umgesetzt.“ Stand jetzt, müssten also der TV Werne als Vorletzter und Schlusslicht Bergkamen II den bitteren Gang in die niedrigere Klasse antreten. Der TV Werne kann sich aber noch retten. Um auf der sicheren Seite zu sein, müsste der Lüner SV in seinen nächsten Spielen punkten.

Das Restprogramm mit dem direkten Tabellennachbarn und Zehnten TuS Eintracht Overberge am 30. April, dem Auswärtsspiel beim VfL Kamen am 6. Mai und dem Heimspiel gegen den TV Ennigerloh am 13. Mai hat es in sich. „Unser Ziel ist es, die Punkte in unseren Heimspielen zu holen. Die Partie gegen Overberge ist für uns enorm wichtig“, sagt Neve.

Ein Sieg wäre für die Rot-Weißen hilfreich. Bei einer gleichzeitigen Niederlage des TV Werne gegen den HC TuRa Bergkamen II am 29. April, wäre Lünen so gut wie gesichert. „Wir wollen den Fokus in erster Linie auf uns legen. Alles andere wird sich ergeben“, sagt Neve.

Der Coach hofft, dass sich seine Mannschaft in den letzten Wochen zusammenreißt. „Jedem Spieler sollte bewusst sein, dass wir uns im Abstiegskampf befinden.“ Eine kompaktere Deckung würde der Trainer als einen möglichen Schlüssel zum Erfolg sehen: „Wir müssen uns da auf jeden Fall steigern, haben doch in letzter Zeit zu viele Gegentore kassiert, wie zuletzt gegen Soest. Da werfen wir endlich mal über 30 Tore, bekommen aber über 40 rein. So kann man nur schwer ein Spiel gewinnen.“

Das Auswärtsspiel gegen den Tabellensechsten VfL Kamen wird für Lünen bedeutend schwerer. „Kamen stellt eine starke Deckung“, weiß auch Neve. Der VfL hat mit gerade einmal 561 kassierten Gegentreffern die beste Defensive der gesamten Liga.

LÜNEN Die Bezirksliga-Handballer des Lüner SV müssen nach der deutlichen Heimniederlage gegen den Tabellenfünften Soester TV II am Sonntag, 9. April, weiter zittern und verpassten eine gute Möglichkeit, sich vom Tabellenkeller abzusetzen. Vor allem die Defensive des LSV muss nun in den letzten Spielen verbessert werdenmehr...

Beim letzten Heimspiel gegen den TV Ennigerloh dürfte dem LSV der Heimbonus helfen können. Denn in Ennigerloh zu siegen, hat in dieser Saison bisher noch kein Team geschafft. „Zuhause haben wir aber bessere Karten“, weiß auch Neve.

Hilfreich im Saisonendspurt ist, dass der LSV-Coach keine verletzten Spieler mehr hat. „Es sind alle Spieler auf dem Damm. Der Endspurt kann also kommen.“ Wenn alles gut läuft, dann kann der LSV seinen Klassenerhalt ausgiebig während der Abschlussfahrt nach Mallorca über Pfingsten feiern.

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