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Der Mann mit dem Torriecher

BRAMBAUER Er spricht wenig. Dafür macht er um so mehr Tore. Die Rede ist von Thorsten Nitsche, Sportler und vor allem Fußballer mit großem Herz und noch mehr Torinstinkt. Er kickt beim BV Brambauer, und in dieser Spielzeit in neuer Rolle - als Mann hinter den Spitzen. Ein Porträt.

Der Mann mit dem Torriecher

Thorsten vor, noch ein Tor! Nitsche (l.) war und ist beim BV Brambauer der Vollstrecker, wird im Team um Trainer Dirk Bördeling aber immer mehr zum Vorbereiter.

Einmal Stürmer, immer Stürmer, so fing es für ihn vor 26 Jahren als vierjähriger Knirps beim ehemaligen FC Brambauer 45, der Lüner Talentschmiede im Volkspark an.

Die meisten Sportarten sind schön. Da konnte es auch Jung-Thorsten verziehen werden, als D-Jugendlicher mit dem Kicken aufzuhören. Jetzt war Handball angesagt, beim VfL Brambauer, auf der Außenposition oder in der Mitte.

Start beim FC 45

Als junger Man kickte er noch ein Jahr für den FC 45. Dann überredete ihn sein Bruder Thomas zum Wechsel zum damaligen A-Ligisten TuS Niederaden. Nietsche im Doppelpack - da ging es ab in die Bezirksliga. Drei Jahre dauerte das Gastspiel an der Kreisstraße, dann lockte der SV Holzwickede. Heute, trotz Großeinkauf noch nicht in der Bezirksliga an der Spitze, damals aber in der Verbandsliga.

Zurück zum BVB

Und Thorsten war da: "17 Spiele, zwölf Tore, wenn ich mich recht erinnere!" Beim BV Brambauer sind es in dieser Saison vier, Die Jahre davor waren es 20, 29 und 19! Die Heimat rief, der BV Brambauer. Dieser war während seiner Niederadener Zeit endlich wieder in die Landesliga geklettert.

Dann, es müssen vier Jahre ins Land gegangen sein, überstrahlte der Lüner SV mit seinem Weinrot-Weiß - so leuchten die Vereinsfarben offiziell - und seinem Oberliga-Gastspiel alles. Nitsche: "Ich war im zweiten Oberliga da. Die Kameradschaft war gut. Ich habe mich wohl gefühlt!"

Trikot-Nummer 9

Der Mann mit der Trikot- Nummer 9 ist zurück in Brambauer. "Ich fühle mich in diesem Umfeld wohl!" Aus dem Torjäger der vergangenen Jahre ist inzwischen - mit 30 würde der ein oder andere sich schon gern, wenn es ging, in die Altherren flüchten - ist ein Vorbereiter geworden. "Ich spiele hinter den beiden Stürmern!"

Wie lange noch? - "Solange die Knochen halten. Ich hatte bisher Glück, hatten in Niederaden und in Brambauer einmal etwas am Knie, musste einmal am Meniskus operiert werden!"

Weg vom OP-Tisch zu aktuellen Zielen: "Wir sind auf einem guten Weg, die Klasse zu halten. Wir müssen schauen, was sich ergibt. Aber Wattenscheid und Wanne an der Spitze sind eine Liga für sich. Ich bin mit mir und uns zufrieden!"

Jetzt werden die Erinnerungen aus dem Eröffnungsspiel gegen den Lüner SV wach. "Ich weiß nicht, waren wir da die letzetn 20 Minuten platt; haben so das 2:0 zum 2:2 verspielt? Wir haben auf jeden Fall daraus gelernt.!"

Normales Spiel

Mit dem Aufstieg in die Verbandsliga war für Nitsche das Saisoneröffnungsspiel gegen den Lüner SV etwas besonderes. Jetzt ist der BVB in der Verbandsliga angekommen.

Der Mann aus Brambauer mit dem Torreicher: "Wir haben unsere Krise überwunden. Das ist Sonntag eigentlich ein Spiel wie jedes andere!" Vor diesem gibt es für Nitsche dieses Mal kein Kegeln in den Hubertusstuben. Das findet nur alle vier Wochen statt.

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