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Der Tag mit Jesse Owens - Günter Schubert traf den Top-Sprinter

LÜNEN Olympische Spiele - da strahlen die Augen von Günter Schubert, da werden für den 83-jährigen Lüner die schönsten Erinnerungen seiner Kindheit wach. Gern redet er über seine Erlebnisse bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin. Er traf keinen geringeren als Jesse Owens. Schubert erzählt.

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Günter Schubert heute mit stolzen 83 Jahren.

Hier bereitet sich Günter Schubert 1994 auf der Anlage am Cappenberger See auf das Deutsche Turnfest in Hamburg vor. privat

Der Amerikaner Jesse Owens drückte Günter Schubert aus Lünen 1936 die Hand. Owens holte viermal Gold: über 100m, 200m, 4x100m mit der US-Staffel und im Weitsprung.

"Mein Vater Max stand in Kontakt mit einem Freund, der ausgewandert war, und zu den Olympischen Spielen nach Berlin als Trainer der kolumbianischen Fußball-Nationalmannschaft zurückkehrte." Das bedeutete für seinen Vater und ihn: "Ausnahmegenehmigung für das Olympische Dorf".

Er hatte Gelegenheit, von fast allen Stars Autogramme zu sammeln. "Und so zog ich als Elfjähriger mit meinem Buch los", sagt Schubert. Darin verewigte sich nicht nur der amerikanische Stabhochsprungsieger Earle Meadows, sondern auch der heute noch unvergessene viermalige Goldmedaillen-Gewinner Jesse Owens.

Sein Bild im Olympia-Buch von 1936 Als Meadows seinen Namen schrieb, hielt dies ein Fotograf fest. Das Bild kann jedermann noch heute im Olympia-Buch 1936 auf Seite 48 sehen.

Die Begegnung mit Jesse Owens fotografierte Vater Schubert. Der Sprinter kam gerade vom Essen, als Schubert ihn ansprach. "Ich habe den Amerikaner noch heute in freundlicher Erinnerung," so Schubert. Er gab mir zuerst eine Apfelsine, schrieb in mein Autogrammbuch und setzte sich dann für das Foto meines Vaters neben mir in die Hocke."

Das Autogrammbuch ging in den Kriegswirren verloren, das Foto aber besitzt Schubert noch heute.Über das Leben des Günter Schubert lesen Sie in einem ausführlichen Blickpunkt in der Lüner Lokalausgabe der Ruhr Nachrichten von Dienstag, 12. August. Außerdem in der Zeitung: Wie der Lüner Lehrer Herbert Böttcher gegen Nurmi rannte. 

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