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Mehrere Zentimeter Neuschnee

Der nächste Wintereinbruch erwischt die Lüner kalt

Lünen Starker Schneefall verwandelte Lünen am Montag binnen kurzer Zeit in eine Winterlandschaft. Das sah schön aus, führte aber vor allem auf den Straßen zu Problemen.

Der nächste Wintereinbruch erwischt die Lüner kalt

Am Montag kurz nach Mittag auf der Kurt-Schumacher-Straße: Derart winterliche Straßenverhältnisse sind eine Seltenheit in Lünen. Foto: Peter Fiedler

So kamen die Busse der Verkehrsgesellschaft Kreis Unna (VKU) zeitweise überhaupt nicht mehr voran. Uwe Greif von der VKU zählte kurz vor 13 Uhr gleich mehrere Brennpunkte auf: So die Ecke Jägerstraße/Lutherstraße, die Senke Gahmener Straße oder die Kanalbrücken Dortmunder Straße und Brunnenstraße.

„In Lünen-Süd rutscht alles kreuz und quer. In der Senke in Gahmen kommt die Linie C 5 den Berg nicht mehr hoch. Die beiden Kanalbrücken sind für unsere Busse nicht mehr befahrbar“, berichtete Greif. „Ich vermutete, dass wir Ausfälle haben und Verspätungen von bis zu einer Stunde.“

WBL zum Teil selbst im Stau

Der Streudienst der Wirtschaftsbetriebe Lünen (WBL) war seit „kurz vor 12 Uhr“ im Einsatz, erklärte Thomas Möller, Leiter der Stadtreinigung. „Wir hängen etwa 20 Minuten hinterher, da die Mitarbeiter zunächst andere Jobs hatten und aus ihrem Alltagsgeschäft herausgeholt werden mussten. Auch die Fahrzeuge mussten umgerüstet werden.“

Was Sorge mache, seien vor allem die Brücken, „da kommen zum Teil die LKW nicht mehr hoch.“ Die Brücken würden deshalb „im ersten Ansatz bedient“, sagte Möller, doch manchmal stünden die Räum- und Streufahrzeuge selbst im Stau. „So ein Einsatz ist immer unschön, da wir etwas langsamer unterwegs sind.“ Möller sprach von einer Nass-Schneedecke. Durch permanente Reibung entstehe Glätte im Unterbau.

Der erste Schnee im Winter 2017

Am Montagmittag war es auf einmal wieder weiß - auch in der Fußgängerzone.
Am Montag kurz nach Mittag auf der Kurt-Schumacher-Straße: Derart winterliche Straßenverhältnisse sind eine Seltenheit in Lünen.
Am Montag kurz nach Mittag auf der Kurt-Schumacher-Straße: Derart winterliche Straßenverhältnisse sind eine Seltenheit in Lünen.
Lünen ein Wintermärchen: Dieses Foto von der Münsterstraße entstand am Sonntag.
Am Montagmittag war es auf einmal wieder weiß - auch in der Fußgängerzone.
Festlich beleuchtet wird der Schnee noch malerischer. Hier fotografiert von Ralf Lämerhirt.
Dieser Schneemann hat sogar einen Namen bekommen: Olaf hat Nadine Wolter den prächtigen Kerl getauft.
Melody ist viereinhalb Jahre alt und völlig begeistert vom Schnee. Sie konnte es kaum erwarten,  mit ihrer Mama einen Schneemann zu bauen.
Der erste Schnee wurde bei Katrin Hönig zu einem prachtvollen Schneemann (mit Sonnenbrille) verwandelt.
Auch in Alstedde: Malerische Winterimpressionen, hier im Garten von Irene Küking.
Winteridylle  bei Thoams Geilke.
Jacqueline Geisler hat dieses Foto mit Schneemann geschickt.
Schön für für Kinder und Spaziergänger, nicht so schön für Autofahrer. Dieses Foto hat Vanessa Hahs gemacht.
In der Nähe der Käthe-Kollwitz-Geschule in Lünen-Süd entstand dieses Foto, das Doris Szubien gemacht hat.
Angela Neuhaus hat dieses Foto in Gahmen aufgenommen.

Auf der Kurt-Schumacher-Straße war das gut zu beobachten, als ein Sattelschlepper nicht mehr die vergleichsweise kleine Steigung Richtung Lippebrücke hoch kam. Nach Angaben von Thomas Möller hat WBL drei Großfahrzeuge und „drei bis vier Kleinfahrzeuge“ in den Streueinsatz geschickt. Man bemühe sich, auch die Innenstadt schneefrei zu bekommen. Für die Zeit nach 15 Uhr gab Möller Entwarnung. Da seien steigende Temperaturen vorhergesagt.

Feuerwehr: Keine Sturmeinsätze

Manche Autofahrer hatten zwar ihre liebe Mühe auf den schneeglatten Straßen. Zu schwerwiegenden Unfällen kam es aber offenbar nicht. Das war zumindest die Auskunft der Polizei kurz vor 13 Uhr, auch die Feuerwehr berichtete von keinen schneebedingten Einsätzen.

Am Sonntagabend war der Schnee des Nachmittags schnell wieder weggetaut. Dafür fegten heftige Sturmböen über Lünen. Gravierende Schäden haben sie, über herabgefallene Äste und umgekippte Mülltonnen hinaus, haben sie aber wohl nicht angerichtet. Die Feuerwehr meldete jedenfalls Montagmorgen auf Nachfrage keinen einzigen Sturmeinsatz am Sonntag.

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