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Handball: SuS Oberaden holt Kreispokal

Die Cobras feiern den Pokal nach Sieg gegen Bergkamen

OBERADEN Der Kreispokal des Handballkreises Hellweg wird wohl bald mit den „Cobras“ auf Vereinsfahrt nach Mallorca reisen: Die Katsigiannis-Sieben besiegt Lokalkonkurrent HC TuRa Bergkamen im Finale des Kreispokals mit 33:30.

Die Cobras feiern den Pokal nach Sieg gegen Bergkamen

Alex Katsigiannis stand am Sonntag nur an der Seitenlinie.goldstein (A) Foto: Günther Goldstein

Die Verbandsliga-Handballer vom SuS Oberaden haben am Sonntag den Kreispokal des Handballkreises Hellweg gewonnen. Im Finale besiegten sie ihren Verbandsligist und Lokalkonkurrent HC TuRa Bergkamen mit 33:30. Vorab hatte der SuS am Samstag im Halbfinale gegen Hamm die Oberhand behalten.

Kreispokal-Halbfinale

ASV Hamm-Westfalen -

SuS Oberaden 25:32 (9:14)

Am Samstag hatte sich Oberaden gegen den ASV Hamm-Westfalen durchgesetzt, der mit einer Mischung aus seiner Oberliga- und Landesligamannschaft antrat. In der harzfreien Franz-Voß-Sporthalle in Hamm sahen die Zuschauer kein technisch hochwertiges Handballspiel. Die Cobras kamen über ihre erste Welle immer wieder zu Toren, zudem hatte Hamm Wurfpech. „So konnten wir uns relativ schnell absetzen. Danach war das Spiel nie in Gefahr“, sagte SuS-Trainer Alex Katsigiannis. Oberaden, das mit Mika Matthis und Lukas Wegelin aus der Bezirksliga-Reserve antrat, zog auf 10:4 (18.) davon, führte später mit zehn Toren (27:17) und zog sicher ins Finale ein.

Kreispokal-Finale

HC TuRa Bergkamen - SuS

Oberaden 30:33 (14:17)

Beim Wiedersehen mit Bergkamen setzte sich Oberaden sofort ab und fand immer wieder die richtigen Mittel gegen die 6:0-Deckung des stark ersatzgeschwächten HCT. Bis zum 15:9 lief das gut, ehe Bergkamen die Partie zu drehen begann. TuRa stellte in Hamm auf eine 4:2-Deckung um, wo Oberaden Probleme mit hatte. „Wir haben es überhaupt nicht verstanden, die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen“, sagte Coach Katsigiannis.

15 Minuten vor Ende lag Bergkamen plötzlich mit 26:23 vorne. Der SuS stellte die Abwehr um, fand im Angriff über Konzepte wieder ins Spiel. Die Cobras legten zum 31:28 vor, wovon sich TuRa nicht mehr erholte.

Oberaden beendet lange Durststrecke

„Wir sind sehr zufrieden. Das war absolut verdient“, so Katsigiannis. Der Pokal bekommt wohl einen Ehrenplatz, soll mit auf Mannschaftsfahrt nach Mallorca. Für Oberaden endet laut Katsigiannis eine lange Durststrecke, jahrelang hat der Verein den Pokal nicht gewinnen können. „Es war wie ein Fluch“, scherzte Katsigiannis, der sich am Sonntag aufs Coachen konzentrierte.

Für eine unschöne Szene sorgte TuRas Damian Nowaczyk, der SuS-Keeper Marvin Makus zwei Sekunden vor Schluss ins Gesicht warf. „Das war sehr lächerlich“, sagte Katsigiannis.

SuS gegen Hamm: Makus - Lauber (3), Matthis (3), Herold (3), Fehring, Wegelin (3), Roth (2), B. Stennei (5), Schichler (1/1), Holtmann (4), Rossfeldt (8)
SuS gegen Bergkamen: Klepping/Makus - Lauber (5), Hajduk (6), Matthis, Herold (3), Fehring (5/2), Wegelin, Roth, Braach (3), B. Stennei (2), Schichler (2), Holtmann (2), Rossfeldt (5)

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