Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

Die Handbälle fliegen wieder in Brambauer

Die 26. Handballwochen des VfL Brambauer

Beim VfL Brambauer finden seit Freitag die 26. Handballwochen des Vereins statt. Die erste Hälfte des Turnierreigen ist seit Sonntag beendet.

Brambauer

von Timo Janisch

, 17.06.2018
Die Handbälle fliegen wieder in Brambauer

Julia Karschewski und die zweite Damenmannschaft des VfL Brambauer waren am Samstag nicht zu schlagen © Timo Janisch

Seit Freitagabend fliegt beim VfL nach rund einmonatiger Handballpause wieder der Ball im Wettkampf durch die Sporthalle an der Diesterwegstraße.

Für den Auftakt waren traditionell die Herren bis zur Kreisklasse verantwortlich. Beim lockeren aber qualitativ gut besetzten Turnier nahmen der VfL Brambauer III und IV teil. Zudem waren mit „Szymis Jungs“ die ehemalige Jugendmannschaft (Jahrgänge 1997-2001) von Trainer Bernd Szymanski mit von der Partie. Zudem gastierten die HSG Unna und aus Dormtund die DJK Oespel-Kley, Normannia Dortmund sowie Westfalia Hombruch. Kurzfristig sagte Borussia Höchsten seine Teilnahme ab.

Das Spaßturnier zur Eröffnung

Gespielt wurde in zwei Gruppen. In der Gruppe A setzten sich Szymis Jungs souverän durch und zogen gemeinsam mit Oespel-Kley in das Halbfinale ein. Für den VfL Brambauer drei war hier mit 2:4 Punkten aus drei Spielen bereits Endstation. In der zweiten Gruppe, die wegen der Absage Höchstens nur mit drei Mannschaften ausgetragen wurde, schied mit dem VfL Brambauer IV die nächste VfL-Mannschaft aus. Normannia und Unna-Massen erreichten stattdessen die Rund der letzten vier.

Hier schlug sich mit Szymis Jungs die letzte Heimmannschaft selbst. Gegen Unna-Massen hatte das Team, dass sich aus Spielern der zweiten und dritten Mannschaft des Vereins zusammensetzt, mehrfach die Chance auf den Ausgleich. Alleine in der letzten Minute vergab Brambauer drei freie Würfe – und schied mit 5:6 aus. Im Parallelspiel setzte sich Oespel-Kley, das sich nach der Gruppenphase steiferte, mit 8:4 gegen Normannia durch. Das deutlichste Spiel des gesamten Turnier war schließlich das Finale, das die Lütgendortmunder gegen Unna-Massen klar mit 12:4 für sich entschieden. Im Spiel um Platz drei erkämpfte sich das Szymanski-Team ein 9:98 und damit immerhin noch den dritten Platz. „Das war das Spaßturnier zur Eröffnung“, sagte Turnierwart Marcel Schleef. Denn anschließend stieg noch der Dorfabend des Vereins, der wie so oft bis tief in die Nacht andauerte.

Von der E-Jugend bis zu den Damen

Am Samstag stieg zunächst das Turnier der gemischten E-Jugenden. Hier setzte sich der TV Brechten nach Hin- und Rückspiel gegen zwei VfL-Mannschaften und den TuS Ickern mit 10:2 Punkten durch. Die VfL-Teams folgten auf den Plätzen zwei und drei.

Anschließend kam es zum Vergleich der Damen bis zur Bezirksliga. Hier spielte auch die weibliche A-Jugend Brambauers mit, die sich sehr stark präsentierte. „Ich hätte nicht damit gerechnet, dass sie so gut mitspielen“, so Schleef. Tatsächlich war gleich das erste Turnierspiel entscheidend. Die A-Jugend unterlag der Bezirksliga-Riege des VfL mit 9:10. Da beide Mannschaften keine Punkte mehr liegen ließen, sicherte sich das Team von Trainer Jan Battenberg den Turniersieg. Dritter wurde der VfL Brambauer III vor den Gäste vom HVE Villigst-Ergste und von Sportunion Altena.

Viele Anmeldungen fürs nächste Jahr

Aufgrund der Fußball-Weltmeisterschaft fand am Sonntag nur noch ein weiteres Turnier statt. Im Vergleich der weiblichen C-Jugenden setzte sich der Lüner SV ohne Verlustpunkt durch. Gastgeber Brambauer belegte den vierten von fünf Plätzen.

„Es lief besser als gedacht. Wir hatten Angst, dass es total in die Hose geht wegen der WM“, sagte ein erleichterte Marcel Schleef. Er habe bisher vor allem positive Resonanz erhalten. „Viele haben sich direkt für das nächste Jahr wieder angemeldet“, so Schleef, der ein „relativ hohes Niveau“ beobachten konnte.

Anzeige