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Bildergalerie

Die schönsten Naturfotos des Jahres 2017

Die Gesellschaft Deutscher Tierfotografen richtet seit 25 Jahren das Naturfotofestival in Lünen aus. In diesem Rahmen werden die schönsten Naturfotos des Jahres ausgezeichnet. Wir zeigen die Fotos der Preisträger.
27.10.2017
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Gesamtsieger ist Erlend Haarberg aus Norwegen. Sein Foto heißt "Streit im Schnee": Während der letzten 25 Jahre habe ich sehr viel Zeit damit verbracht,
im Frühling Schneehasen in den Berg-Birkenwäldern von
Zentral-Norwegen zu fotografieren. Diese Tiere sind nachtaktiv –
auch zur Paarungszeit finden die meisten Aktivitäten im Schutz der
Dunkelheit statt. Regelmäßig kommt es zu Kämpfen zwischen den
Männchen, sei es um Nahrung oder um ein Weibchen, aber bedingt
durch die nächtliche Lebensweise kann man dieses Verhalten nur
selten beobachten. Ich habe sehr lange versucht, ein Bild wie dieses
zu machen, bei dem alles stimmt: Die Hasen nehmen eine perfekte
Position ein, und leichter Schneefall unterstreicht die Magie dieses
Augenblicks.© GDT ENJ 2017/Haarberg
Erstmals wurde der Titel "Gesamtsieger" an zwei Fotografen vergeben:
Britta Jaschinski (Großbritannien/Deutschland) erhielt die Auszeichnung für das Foto "Konfisziert". Diese beiden Hocker stehen stellvertretend für die vielen tief verstörenden
Dinge, die weltweit von Menschen geschmuggelt werden.
Anderthalb Millionen beschlagnahmte Objekte dieser Art lagert der
„U.S. Fish and Wildlife Service“ in einem Depot in Denver, Colorado.
Um die konfiszierte Schmuggelware im Lager zu verteilen, werden
große Rollwagen eingesetzt. Ich habe diese Körperteile so positioniert,
dass sie eine gewisse Würde ausstrahlen, um den Tieren
Respekt zu zollen, deren Leben geopfert wurde aus Geltungssucht,
Habgier und Aberglauben.© GDT ENJ 2017/Jaschinski
Sieger in der Kategorie "Vögel" ist Klaus Tamm (Deutschland):
Nach einem warmen Sommertag in Süd-Schweden wollten wir den
Abend noch in einem beschaulichen Moorgebiet bei Hällefors verbringen.
Dort, wo der Sterntaucher brütet. Von einem Holzpfad aus entdeckten wir
auch recht bald einen dieser wunderschönen Vögel, ruhig auf einem der
zahlreichen Seen gleitend. Die schon tief stehende Abendsonne verzauberte
die im Vordergrund wachsenden Wollgräser zu funkelnden Kugeln
und ließ das Wasser glitzern. Dies war ein ganz besonderer Abschluss
unserer Nordlandreise.© GDT ENJ 2017/Tamm
2. Platz in der Kategorie "Vögel" für
Renato Granieri ( Italien):
Ich lag auf dem verschneiten Strand der Right-Whale-Bucht (Süd-Georgien)
und beobachtete, wie ein Königspinguin (Aptenodytes patagonicus)
auf dem Bauch gleitend geradewegs auf mich zukam. Als sich ein zweiter
Pinguin dazugesellte, wusste ich, dass sich daraus sicher ein gutes Motiv
entwickeln würde. Ich hatte eigentlich eine Konfrontation erwartet, aber
das Paar interagierte mit einer Vertrautheit, wie ich sie selten zuvor erlebt
hatte.© GDT ENJ 2017/Granieri
Lobende Erwähnung in der Kategorie "Vögel" für
Sven Začek (Estland): Ein männlicher Schwarzspecht (Dryocopus martius) ist an seiner Bruthöhle
gelandet, um die Jungvögel zu füttern. Die beiden schreien um die Wette,
um seine Aufmerksamkeit auf sich zu lenken und als erstes gefüttert
zu werden. Die Aufnahme entstand in der Provinz Valgamaa, im Süden
Estlands, ganz in der Nähe unseres Sommerhauses, wo diese Schwarzspechte
schon im fünften Jahr in Folge gebrütet haben.© GDT ENJ 2017/Zacek
Sieger in der Kategorie "Säugetiere" ist Sarah Skinner (Großbritannien):
Mehrere Tage lang konnte ich beobachten, wie Schabrackenschakale Tauben
an einem Wasserloch in Savuti (Botswana) jagten. Völlig ungerühr t
suchten sie sich dabei ihren Weg durch die großen Elefantenherden – ein
Verhalten, das mich wirklich beeindruckte, und das ich gerne bei gutem
Licht dokumentieren wollte. Schließlich ergab sich eine Möglichkeit: Im
schönsten Gegenlicht, das durch den aufgewirbelten Staub noch verstärkt
wurde, lief ein Schakal mit seiner Beute durch das wogende Labyrinth von
Elefantenbeinen.© GDT ENJ 2017/Skinner
2. Platz in der Kategorie "Säugetiere" für
Andrew Forsyth (Großbritannien):

Am Ende der langen Trockenzeit in der Kalahari sichert ein Gnubulle sein
Revier an einem Wasserloch. Er steht kurz vor dem Hungertod, denn neun
lange Monate hat es nicht mehr geregnet, und seine Nahrungsquellen sind
nahezu versiegt. Erst der Sommerregen wird neues Grün sprießen lassen,
und mit ihm werden auch die weiblichen Gnus zurückkehren. Dann wird
er gegen männliche Artgenossen kämpfen müssen, doch im Augenblick
versucht er nur zu überleben.© GDT ENJ 2017/Forsyth
Lobende Erwähnung in der Kategorie "Säugetiere" für André Gilden (Niederlande): Einen Monat nach der Geburt ihrer Jungen hat diese Eisbärin ihre Höhle
im kanadischen Wapusk-Nationalpark verlassen, ein Gebiet, in dem viele
Bärinnen ihren Nachwuchs zur Welt bringen. Nun wird die Familie hinaus
auf das Packeis wandern, wo die Bärin nach einem langen Winter ohne
Nahrung wieder auf die Jagd gehen kann. Unterwegs legt die Mutter immer
wieder Pausen ein, um ihre Jungen zu säugen. Unbeirrt von Temperaturen
bis zu – 50°C tollen diese nach einer kurzen Ruhepause herum, bis
die Bärin entscheidet, dass es Zeit wird, die Wanderung fortzusetzen.© GDT ENJ 2017/Gilden
Sieger in der Kategorie "Andere Tiere" ist
Cristobal Serrano (Spanien): “
In der Tierwelt dient Bioluminiszenz vor allem dazu, sexuelle Identität und
Paarungsbereitschaft zu signalisieren. Fasziniert von den beiden blinkenden
Lichtern am Kopf dieses Leuchtkäfers aus der Gattung Pyrophorus,
machte ich dieses Bild, während das Insekt über das Blatt lief. Um das
Blinken während der Bewegung abzubilden, setzte ich eine Langzeitbelichtung
ein, die zum Schluss mit einem Blitz synchronisiert wurde. Diese
Technik erlaubt uns Einblicke in spannende Aspekte tierischen Verhaltens,
indem sie das Unsichtbare sichtbar macht. Entstanden ist diese Aufnahme
in Alajuela (Costa Rica).© GDT ENJ 2017/Serrano
2. Platz in der Kategorie "Andere Tiere" für
Brian Rasmussen (Dänemark):
Die Riemennatter gehört zu den häufigeren Schlangenarten Ecuadors,
und sie ist mir auf meinen Reisen durch dieses Land oft begegnet. Sie
verlässt in der Abenddämmerung ihr Tagesversteck, um auf die Jagd zu
gehen. Obwohl ich diese Schlange schon oft fotografiert habe, fasziniert
sie mich doch immer wieder von Neuem wegen ihres extrem schlanken
Körpers und ihrer charismatischen Augen. Dieses Bild entstand am frühen
Abend, als die glänzenden Schuppen der Schlange die letzten Sonnenstrahlen
reflektierten, was dem Bild eine fast magische Aura verleiht.© GDT ENJ 2017/Rasmussen
Sieger in der Kategorie "Pflanzen und Pilze" ist
Theo Bosboom (Niederlande
). Er nennt sein Bild "Wimpern":
Als ich über den Strand von Saudarkrokur im Norden Islands wanderte,
fielen mir einige kleine Kuppen auf, die mit trockenem Gras bewachsen
waren – ein Hauch von Farbe in der ansonsten reinweißen Umgebung. Als
ich noch einmal genau hinschaute, sah ich die Augen einer schlafenden
Frau mit langen Wimpern, und mit einem Lächeln auf dem Gesicht machte
ich dieses Bild.© GDT ENJ 2017/Bosboom
Zweiter Platz in der Kategorie "Pflanzen und Pilze" für Csaba Daróczi aus Ungarn:

Ganz in der Nähe meines Wohnortes gibt es ein Feuchtgebiet, das sich
noch in seinem natürlichen Zustand befindet, weil der Zugang extrem
beschwerlich ist. Ich entdeckte das Gebiet auf einer Sattelitenaufnahme
und dachte mir, dass es vielleicht interessant sein könnte, es mit meiner
Drohne abzufliegen. Meine Vermutung erwies sich als richtig, und es
stellte sich heraus, dass diese Landschaft besonders im Herbst und Winter
durch die unterschiedlichsten Formen und Farbtöne besticht. Bei diesem
Bild, das im Dezember letzten Jahres entstand, ist es interessant zu beobachten,
dass der Raureif auf den Bäumen erst ab einer gewissen Höhe
auftritt.© GDT ENJ 2017/Daróczi
Sieger in der Kategorie Landschaften ist Theo Bosboom (Niederlande):
Im Rahmen meines neuen Buch-Projekts über die wilden Küsten Europas
habe ich letztes Jahr den „Giant’s Causeway“ im Norden Irlands besucht.
Ich fand die zahllosen Basaltsäulen zwar sehr beeindruckend, aber es waren
ausgesprochen viele Besucher dort, was das Fotografieren erschwerte.
Ich beschloss daher, es noch einmal in der Nacht zu versuchen, denn es
war Vollmond, und das Wetter versprach gut zu werden. Und tatsächlich
war ich dann ganz alleine vor Ort! Plötzlich sah ich diese Szene, die auf
mich so wirkte, als führe eine Treppe direkt in den Himmel. Ich wusste
sofort, dass ich mein Motiv gefunden hatte.© GDT ENJ 2017/Bosboom
Zweiter Platz in der Kategorie "Landschaften" für
Heike Odermatt (Niederlande): Durch den Klimawandel schmelzen die Gletscher im Rekordtempo. Auch der
Grosse Aletschgletscher im Wallis (Schweiz) ist hiervon stark betroffen. Als ich
Ende August 2009 vor Ort war, besuchte ich zwei kleine Eisgrotten am Rande
des Gletschers (dieses Bild zeigt die kleinere, mit einer Höhe von nur 1,5 Metern).
Das Schmelzwasser suchte sich hier einen Weg durch das Eis und kam als kleiner
Wasserfall auf der Unterseite des Gletschers wieder hervor. Kurze Zeit später
waren beide Eisgrotten verschwunden.© GDT ENJ 2017/Odermatt
Sieger der Kategorie "Unter Wasser" ist Greg Lecoeur aus Frankreich: Während einer Segeltour auf dem Mittelmeer entdeckten meine Freunde und
ich mehrere große Rückenflossen am Horizont. Wir änderten unseren Kurs, um
nachzuschauen, um welche Tiere es sich handelt. Ich zog meine Tauchausrüstung
an und sprang in das kristallklare Wasser, wo mich diese Schule von Grindwalen
schon erwartete. Es sollte einer der schönsten Tauchgänge meines Lebens werden:
Die Tiere waren sehr neugierig und umkreisten mich immer wieder, wobe i
sich großartige fotografische Möglichkeiten ergaben.© Greg Lecoeur
Zweiter Platz in der Kategorie "Unter Wasser" für
Jordi Benitez Castells (Spanien):
In Calafell (Spanien) kann man während der Sommermonate zahlreiche
Quallenarten in den seichteren Küstenabschnitten beobachten. Dieses
Bild, das bei einem nächtlichen Tauchgang entstand, zeigt eine Spiegeleiqualle
(Cotylorhiza tuberculata). Es kommt oft vor, dass kleine Fische
Schutz unter dem Schirm dieser Quallenart suchen. Dieses interessante
Verhalten wollte ich gerne dokumentieren, und nach einiger Zeit fand ich
auch ein Exemplar, zwischen dessen Tentakeln die Fische lebten wie in
einem Appartmenthaus zur Hauptsaison.© GDT ENJ 2017/Benitez Castells
Sieger in der Kategorie "Mensch und Natur" ist
Carsten Ott (Deutschland): Beim Anblick der aufgemalten Szenerie am Fischottergehege kam mir die
Komposition vom „Bild im Bild“ in den Sinn. Mehrere Tage vergingen, bis
sich mir das Schauspiel bot, auf das ich so lange gewartet hatte. Der Fischotter
erschien kurz auf der Bildfläche, betrachtete die „natürliche Idylle“
des Sees und nahm Kontakt mit seinen „Artgenossen“ auf. Die Doppeldeutigkeit
des Bildes – das echte Tier in Gefangenschaft und die unechten
Tiere in der freien Seenlandschaft – begeistern mich besonders.© GDT ENJ 2017/Ott
Zweiter Platz für "Mensch und Natur" für
Espen Bergersen (Norwegen): Im Winter versammeln sich Hunderte von Schwert- und Buckelwalen
in einigen Fjorden im Norden Norwegens, angelockt von den riesigen
Heringsschwärmen, die dort ihre Laichgründe haben. Auch Menschen
mögen Hering, und die Fischer in der Region fangen große Mengen davon.
Manchmal kommt es vor, dass im Netz gefangene Heringe längere Zeit
unbewacht bleiben, und die Wale zeigen reges Interesse für sie, so wie der
Buckelwal auf diesem Bild. Auch für die Möwen ist der Tisch dann reich
gedeckt.© GDT ENJ 2017/Bergersen
Lobende Erwähnung in der Kategorie "Mensch und Natur" für Horst Eberhöfer (Italien): Es war Winterzeit und die Hirsche vom Schweizer Nationalpark zogen bereits
in die südlichen Hanglagen ins nah gelegene Münstertal. Dort suchten einzelne
Hirsche Nahrung bei den Bergbauernhöfen. Zwei Welten: Mensch und Tier treffen
in diesem Bild aufeinander. Ich habe genau jenen Moment festgehalten, in dem
es schien, als würde das Tier zu Gott sagen: „Meine Tage sind gezählt …“. Da der
Hirsch am Lauf verletzt war, wurde er nur wenige Tage später von der Jagdaufsicht
erschossen, obwohl er von Tag zu Tag weniger hinkte.© GDT ENJ 2017/Eberhöfer
Sieger in der Kategorie "Atelier Natur" ist
Konrad Funk (Deutschland):
Ich war auf der Suche nach einem „bewegten Wassermotiv“, als ich fast
am Ende des Marble Canyon (Kanada) diesen von tosender Gischt umspülten
Frauenkopf entdeckte. Ich taufte ihn „Miss Marble“ und habe mich
lange mit ihm beschäftigt. Das Stativ aufzubauen war unmöglich, denn zu
viele Touristen „stolperten“ Schwingungen hervorrufend über den Steg.
Also stellte ich eine kurze Verschlusszeit ein, drückte mich immer wieder
fest ins Geländer, und jedes Foto unterschied sich von den anderen.© GDT ENJ 2017/Funk
Zweiter Platz in der Kategorie "Atelier Natur" für
Bálint Vincze (Ungarn):
Im Spätwinter 2017 gab es in unserer Region einen plötzlichen Kälteeinbruch,
und da zuvor kaum Niederschläge gefallen waren, nutzte ich die
Gelegenheit, abstrakte Motive auf den zugefrorenen Gewässern in der
Nähe meines Wohnortes zu fotografieren. Ich bin Grafik-Designer, daher
fällt es mir relativ leicht, Formen zu entdecken, die für den Betrachter
interessant sein könnten. Dabei gerate ich manchmal auch in gefährliche
Situationen, denn schon des Öfteren bin ich eingebrochen und stand bis
zu den Hüften im eiskalten Wasser. Zum Glück ist bislang alles glimpflich
ausgegangen – für mich und für mein Equipment.© GDT ENJ 2017/Vincze
Lobende Erwähnung in der Kategorie "Atelier Natur" für
Florence Dabenoc (Frankreich):
Von diesem Bild hatte ich schon lange geträumt. Aber die Umsetzung
war extrem schwierig, weil sich die Tiere, nachdem sie getrunken haben,
normalerweise sofort umdrehen und das Wasserloch verlassen. Doch
dann erfüllten sich meine Hoffnungen: Zwei Giraffen liefen am Rand dieser
Wasserstelle im Etosha-Nationalpark (Namibia) entlang, und ihre stolzen,
charakteristischen Silhouetten wurden perfekt gespiegelt. Aber das war
noch nicht ganz das, wovon ich geträumt hatte. Ein kleiner Windstoß löste
die Spiegelungen plötzlich diffus auf, und ich musste das Bild nur noch
drehen, um meinen Traum wahr werden zu lassen.© GDT ENJ 2017/Dabenoc
Sieger in der Jugendkategorie bis 14 Jahren ist
Carlos Perez Naval (Spanien): Wir sind gar nicht so verschieden.
Unser Besuch im „Rainforest Discovery Center“ in Sepilok (Borneo) galt
eigentlich den endemischen Vogelarten und Orang-Utans, die dort vorkommen.
Während wir auf verschlungenen Pfaden durch den Regenwald
wanderten, überraschte uns eine große Gruppe von Südlichen Schweinsaffen
(Macaca nemestrina), unter denen sich auch einige wirklich furchteinflößende
Männchen befanden. Uns war die Situation nicht geheuer, und
wir gingen schnell weiter. Als ich mich in einiger Entfernung umdrehte, sah
ich dieses Jungtier hoch oben in den Bäumen. Die Sonne stand hinter ihm,
also entschied ich mich für diese Aufnahme im kontrastreichen Gegenlicht.© GDT ENJ 2017/Naval
Sieger in der Jugendkategorie 15 bis 17 Jahre ist
Simon Johnsen (Norwegen):
Ich hatte schon immer davon geträumt, das Nest einer Wasseramsel (Cinclus
cinclus) zu finden. Im letzten Jahr ging mein Wunsch in Erfüllung, und
ich fand eines an einem kleinen Fluss, der zum Hof meines Vaters gehört.
Die Wasseramsel hatte den Platz gut gewählt, denn das Nest lag hinter einem
Wasserfall, gut geschützt vor Fressfeinden. Während der Brutzeit im
Mai und Juni habe ich dort viel Zeit verbracht und die Eltern beim Füttern
ihrer Jungen fotografiert.© GDT ENJ 2017/Johnsen