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Dunklau rasiert den Lüner SV

LÜNEN Nur drei Spiele ohne Niederlage hielt die gute Serie beim Lüner SV an. Der hungrig eingeplante Dreier auf des Gegners Platz blieb nur ein Traum. Dabei kann der ungewohnte Kunstrasen in Witten nicht als Entschuldigung herhalten.

Dunklau rasiert den Lüner SV

Lünens Osman Kumac, der Mann mit dem Stirnband, blieb in Herbede - hier gegen Mark Heinrich - ohne Erfolg.

Verbandsliga 2 - SV Herbede - Lüner SV 4:1 (1:1) - Denn in den ersten 15 Minuten war von den Rot-Weißen wenig zu sehen. Außer von Keeper Robert Brochtrup, der gleich drei Nachschüsse hielt. Doch dann schlug der SVH durch Frank Wondra zu. Lünen rappelte sich noch auf, hatte eine klare Chance durch Spielertrainer Mark Bördeling.

Doch dieser hämmerte nach schönem Zuspiel von Stürmer Dominik Hanke aus 14 m über den Kasten. Hanke machte es dann mit dem Ausgleich, seinem neunten Tor, vor der Pause besser. Lünen wieder vom Mittelfeld aus ohne Entlastung und Impulse, schaute dann nur noch Torjäger Karsten Dunklau hinterher. Dieser, bei Lukas Hulboy und Co nicht sicher aufgehoben, nutzte das unglückliche Bemühen um Abseitsstellung und ein schlechtes Zuspiel zwischen Simon Madanoglu und Norbert Kaczmarek zum 2:1 aus.

Sekunden später die gleiche Situation. Doch jetzt waren Brochtrup und David Faralich, der dann auf der Linie klärte, zur Stelle. Lünen hätte dem Spiel noch die Wende geben können. Andre Brösch (60.) , schön freigespielt, bediente Hanke.   Doch dieser konnte sich nicht mehr richtig zum Tor drehen, köpfte daneben. Zweimal kam dann noch Dunklau zum Zuge, konnte zuschlagen, wie bei seinem ersten Tor.

Alles andere als gut

Mehrfach lief Hanke in Abseitsstellung. Lünens Versuche, eine Abseitsfalle aufzubauen, sahen nicht gut aus. Und, weshalb Stürmer Osman Kumac, bisher sieben Treffer, sich in der Schlussphase als Libero versuchte, spiegelt nur ein Spiel wider, dass alles anders als gut für den LSV verlief. Es bleibt das Hoffen, so dass es Sonntag in der Heimbegegnung gegen SF Siegen II wieder besser läuft.

  

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