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Frühlingsbasar im Lüner Hansesaal

Einige Besucher hätten sich mehr Vielfalt gewünscht

Lünen Beim Frühlingsbasar dominierten am Sonntag im Hansesaal herzerfrischende Farben und ein Hauch von Frühlingsgefühlen. Aber nicht jeder strahlte: So gab es Besucher, die sich noch mehr Vielfalt und Ideen wünschten.

Einige Besucher hätten sich mehr Vielfalt gewünscht

Beim Frühlingsbasar dominierten am Sonntag im Hansesaal herzerfrischende Farben und ein Hauch von Frühlingsgefühlen. Foto: Foto: Beuckelmann

Mit rund 60 Ausstellern gab es eine breite Palette an Osterdekoration, Kunsthandwerk über Schmuck bis hin zu Selbstgenähtem oder selbst aufgesetzten Pflaumenschnaps. Zahlreiche Gäste nutzten bei freiem Eintritt die Gelegenheit für eine inspirierende Erkundungstour.

Bildergalerie Frühlingsbasar

„Bei uns steht der Spaß im Vordergrund“, so Stefan Pachler, gebürtiger Österreicher und pensionierter Lehrer. Er bot er neben Frühlingsdeko auch seinen selbst aufgesetzten Alpen-Zwetschgen-Schnaps an und ließ die Besucher probieren.
Mit rund 60 Ausstellern gab es eine breite Palette an Osterdekoration, Kunsthandwerk über Schmuck bis hin zu Selbstgenähtem oder selbst aufgesetzten Pflaumenschnaps.
Ihren eigenen Weg zur Wiederverwertung ausgedienter alter Felljacken etwa aus Nutria, Nerz oder Persianer fanden Christiane Puschke (l.) und ihr Mann Ralf, die daraus Teddybären mit besonderer Anmutung schufen.
Mit rund 60 Ausstellern gab es eine breite Palette an Osterdekoration, Kunsthandwerk über Schmuck bis hin zu Selbstgenähtem oder selbst aufgesetzten Pflaumenschnaps.
Probieren geht über Studieren, so die Devise an diesem Stand, der Gewürze anbot.
Nicht fehlen durfte der Stand der caritativen Gruppe "Familien in Not". Neben Trödel gab es Palm-Zweige aus Polen, die Irena Godowski besorgte.
Ursula Stumpf (l.) und ihre Tochter Susanne Langemann (r.), boten schöne Dekorationen aus im Wald gefundener Baumrinde und Hühner- oder Wachteleiern an.
Nicht fehlen durfte der Stand der caritativen Gruppe "Familien in Not". Neben Trödel gab es Stickereien oder Gehäkeltes.
Bereichert wurde der Basar von Anbietern, darunter Sabine Hölscher aus Lünen, die selbst gefertigte Kerzen für jeden Anlass anbot und sie individuell beschriftete.
Beim Frühlingsbasar dominierten am Sonntag im Hansesaal herzerfrischende Farben und ein Hauch von Frühlingsgefühlen.
Petra Jung aus Brambauer präsentierte erstmals beim Frühlingsbasar ihre Deko-Ideen.
Monika Ebert aus Dortmund präsentierte im Hansesaal ihre aus Bienenwachs kreierten Encaustic-Bilder.
Sigrid und Andreas Rajski aus Lünen boten beim Basar ihre selbst gefertigten Keramiken an.
Das Team des Gemeinde-Cafes St. Joseph war mit von der Partie und verkaufte Kuchen sowie Brötchen für den guten Zweck. So sollen die Erlöse dem Hospiz am Wallgang und der Partnergemeinde Herz-Jesu in Elsleben zugute kommen.
Mit rund 60 Ausstellern gab es eine breite Palette an Osterdekoration, Kunsthandwerk über Schmuck bis hin zu Selbstgenähtem oder selbst aufgesetzten Pflaumenschnaps.
So etwa Claudia Berkemeier und ihre zehnjährige Tochter Emily. „Wir sind heute zum ersten Mal hier. Mal sehen, was es gibt“, so Claudia. Nach ihrem Rundgang stellten sie fest: „Schön, aber es gibt noch Luft nach oben“. Es gebe zwar viele klassische Dekorationen, aber aus ihrer Sicht zu wenig aktuelle Trends. In Sachen Upcycling, also der Umwandlung von scheinbar nutzlosen Stoffen in neuwertige Produkte, hätten sich Mutter und Tochter mehr Auswahl gewünscht.

Dekoration aus Baumrinde

Mit gutem Beispiel voran ging Ursula Stumpf, die aus im Wald gefundener Baumrinde und Hühner- oder Wachteleiern schöne Dekorationen schuf. Sie bewies, dass mit wenigen Elementen ein Frühlingsparadies entstehen kann.

Ihren eigenen Weg zur Wiederverwertung ausgedienter alter Felljacken etwa aus Nutria, Nerz oder Persianer fand Christiane Puschke aus Rheinberg, die daraus Teddybären mit besonderer Anmutung schuf. Sie meint: „Sie fühlen sich anders an. Es ist eine schöne Verwendung für die alten Jacken.“

Aufgesetzter Alpen-Schnaps

„Bei uns steht der Spaß im Vordergrund“, so Stefan Pachler, gebürtiger Österreicher und pensionierter Lehrer. Mit gleichgesinnten Freunden, darunter ehemalige Elektro-, Maler- und Schlossermeister, bot er neben Frühlingsdeko auch seinen selbst aufgesetzten Alpen-Zwetschgen-Schnaps an und ließ die Besucher probieren. „Das ist aber lecker“, so das Fazit eines Ehepaares.

„Im Rathaus war damals beim Basar die Atmosphäre viel schöner und es war voller“, meinte Ingrid Rump, die sich mehr Vielfalt beim Basar gewünscht hat.

Bereichert wurde sie von einzelnen Anbietern, darunter Sabine Hölscher aus Lünen, die selbst gefertigte Kerzen für jeden Anlass anbot und sie individuell beschriftete.

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