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Tischtennis

Engemann-Brüder Gerit und Timo landen tolle Erfolge

LÜNEN Ereignisreiche Tage liegen hinter den beiden Lüner Tischtennis-Brüdern Gerrit und Timo Engemann von der DJK Germania Kamen.

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Gerrit Engemann schnupperte das erste mal internationale Luft und übertraf dabei alle Erwartungen.

Gerrits zwei Jahre jüngerer Bruder Timo nahm am nationalen Talentcup für den Jahrgang 2001 teil und überraschte mit einer tollen Vorstellung.

Nachdem der Schüler-Bundestrainer Klaus Schmittinger Gerrit für das 6-Länder-Turnier in Zwolle, Holland, nominierte, schnupperte der 12-Jährige erstmals internationale Luft im National-Dress.  Obwohl die Konkurrenz aus England, Dänemark, Holland, Frankreich und Schweden zum größten Teil bereits internationale Erfahrung hatte und bis zu zwei Jahre älter war, ging Gerrit selbstbewusst ans Werk, überzeugte mit spielerischen Elementen und kämpferischen Qualitäten. Das deutsche Schülerteam wurde am Ende Vierter.

 Für seinen ersten internationalen Einsatz hat er die Erwartungen mehr als übertroffen und darf sich berechtigte Hoffnungen machen, Ende des Jahres fest in den D/C-Kader des DTTB aufgenommen zu werden. Für das nächste Wochenende (15. - 17. 6.) steht schon das nächste große Ereignis an.  Der Westdeutsche Tischtennisbund nominierte ihn für das Internationale Jugendturnier in Luxemburg und Gerrit hofft, in dem Jahrgang 1999 vorne mitspielen zu können.

 Auch sein zwei Jahre jüngerer Bruder Timo hatte einen besonderen Wettkampf zu absolvieren. Aufgrund seiner Ranglistenerfolge und der spielerischen Fortschritte in den letzten Wochen wurde er vom Deutschen Tischtennisbund zur Teilnahme am nationalen Talentcup für den Jahrgang 2001 eingeladen.  In Düsseldorf überraschte er am ersten Tag mit einer fehlerfreien Vorstellung und 8:0-Siegen, die ihn bis in das Halbfinale brachten. Dabei überzeugte er gegen Gegner aus Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen und Hessen, gegen die er vor einigen Monaten noch unterlegen war.  

 In einem sehenswerten Spiel mit sensationellen Ballwechseln unterlag er im Halbfinale denkbar knapp mit 10:12 im 5. Satz seinem Trainingspartner beim WTTV, Kirill Fadeev.  Nach einer guten spielerischen und kämpferischen Leistung verlor er anschließend auch das Spiel um Platz drei gegen Adam Janicki aus Hessen, so dass letztlich der undankbare vierte Rang für Timo blieb, der aber zweifellos einen tollen Erfolg darstellt.  

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