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Es wird ernst für die Wasserballer

LÜNEN Wasserball-Erstliga-Aufsteiger SV Brambauer steht vor dem ersten wichtigen Spiel in der neuen Klasse. Mit den Wasserfreunden Brandenburg treffen die Lüner Sonntag um 11 Uhr auf einen direkten Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg. „Wenn wir dort gewinnen, hätten wir den direkten Abstieg schon fast verhindert“, rechnet Trainer Norbert Siemund.

Es wird ernst für die Wasserballer

Der SV Brambauer will zum ersten Sieg in der neuen Liga springen.

Denn nach dem komplizierten Modus steigt aus der Fünfer-Gruppe nur der letzte aus der Eliteliga ab. Die Plätze zwei bis vier müssen sich in einer weiteren Runde weiterhin gegen den Sturz in die Zweitklassigkeit wehren. Daher erklärte Siemund die Partie in Brandenburg zur zweitwichtigsten, nach dem Heimspiel gegen jenen Gegner. Grund zum Optimismus besteht bei den Lünern durchaus.

Schließlich besiegte Brambauer die Ostdeutschen letztes Jahr im Pokal deutlich mit 16:10. „Im Vergleich zu dem Spiel haben die sich aber verstärkt“, warnt Trainer Norbert Siemund. Eine weitere Warnung ist das Brandenburger Ergebnis gegen Wedding.

Gegen die Berliner verloren die Wasserfreunde nur mit 6:9, während Brambauer mit 7:20 unterging. „Wedding ist auswärts aber auch eine andere Mannschaft als zu Hause“, relativiert Siemund.

"Müssen früh pressen"

Daher will der SVB versuchen, dass Brandenburg seine Heimstärke nicht ausspielen kann. „Wir dürfen ihr Spiel nicht aufkommen lassen, müssen früh pressen“, gibt Siemund die Taktik vor. Der 53-Jährige muss dabei allerdings auf Christian Theis verzichten, der aus privaten Gründen verhindert ist. Dennoch sollten die Lüner auf den einzelnen Positionen besser besetzt sein. 

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