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Etwas Westfalia gerettet

LÜNEN Es sind beredte Zeugnisse aus Stein, die an der Hüttenallee Auskunft geben über die Geschichte der alten "Eisenhütte Westfalia". Mit einer stimmungsvollen Einweihungsfeier wurden am Samstag die restaurierten Denkmäler an der Hüttenallee der Öffentlichkeit übergeben.

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Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick: "Ausgezeichnete Arbeit."

Stimmungsvoll war die Übergabefeier der Denkmäler. Die Liedertafel Wethmar sang Heimatlieder.

"Es wurde ausgezeichnete Arbeit geleistet, die wertvollen Zeugnisse unserer Zeit gerettet und liebevoll aufgearbeitet", sagte Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick. In seiner Begrüßungsrede lobte er das gelungene Projekt als Gemeinschaftsarbeit des Stadtverbandes für Heimatpflege mit der "Denkmalgruppe" der freiwilligen Feuerwehr der Stadt Lünen - Löschzug Wethmar - und dem Schützenverein Wethmar.

"Es ist eine Heimatarbeit ersten Ranges entstanden. Die Übergabe sollte unbedingt noch vor dem Volkstrauertag stattfinden", sagte Horst Störmer, Vorsitzender des Stadtverbandes für Heimatpflege. Er freute sich darüber, das geschichtliche Erbe der Eisenhütte Westfalia als industrielle "Wiege" des Ruhrgebietes im Rahmen der 9. Lüner Heimattage nun in die Obhut der Bürger zu geben. Obwohl die Schützen und die Feuerwehr die Pflege übernehmen würden, sollten auch die an der Hüttenallee ansässigen Firmen ihrer Verantwortung nachkommen und das "Erbe" von Westfalia annehmen.

"Nach einer großartigen Leistung engagierter Bürger ist es gelungen, die Denkmäler wieder an dem Platz aufzustellen, der unverrückbar mit der Geschichte dieses Ortes und der alten Hütte, der Westfalia verbunden ist", so Horst Störmer. Er erinnerte an die "Odyssee" der Denkmäler. Der Grabstein des Gründers der Westfalia, Caspar Diedrich Wehrenbold, die Urne seiner Frau Christel und eine Grabplatte hätten ursprünglich im Tobiaspark gestanden. Das Ehrenmal als Andenken an die Gefallenen des 1. Weltkrieges hätte bereits zu 15 Prozent schief gestanden und sollte ursprünglich nach Brambauer verlegt werden. Durch den Einspruch von Politikern sei es gelungen, dies zu verhindern. Dank galt zahlreichen Sponsoren und Helfern, darunter die Stiftung für Kulturpflege der Sparkasse Lünen, Möbel Hauschopp, Firma Gollbach, Firma Rötte und die Wirtschaftsförderung.

Blumensträuße erhielten Norbert Hauschopp, Thorsten Kopsa und Klaus Greiwe von der Feuerwehr. Nach der Übergabe folgte ein Umtrunk im Feuerwehrhaus. Bürgermeister Stodollick spendierte ein Fass Bier, Schützenkönig Gerd I (Rogge) die Würstchen.

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