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Experten gaben Auskunft über "alte Schätzchen"

LÜNEN Nicht nur im Museum schlummern Antiquitäten, sondern auch in manchem Haushalt. Das wurde deutlich bei einer Aktion im Museum der Stadt Lünen.

Experten gaben Auskunft über "alte Schätzchen"

Uhrmachermeister Helmut Breitfeld sen. lobt gut erhaltene Uhr.

Zum ersten Mal hatten hier am Sonntag die Besucher die Gelegenheit, ihre „Schätzchen“ neun Experten zu präsentieren und sie um Rat zu fragen. Und das mit großem Erfolg. Bereits nach einer Stunde wurden rund 60 Interessenten gezählt.

„Das ist ein sehr schönes Stück“, sagte der Lüner Uhrmachermeister Helmut Breitfeld sen., als er sich mit Lupe und geschultem Blick eine mechanische Uhr der Marke Omega anschaute, die zwischen 1905 und 1920 angefertigt wurde. „Es ist ein Erbstück und funktioniert noch“, sagte eine Lünerin, die wissen wollte, ob sich eine Überholung der Uhr noch lohnen würde.

Helmut Breitfeld sagte: „Ja“ und wies darauf hin, dass mechanische Uhren alle fünf bis sechs Jahre vom Uhrmacher mit einem Ölfilm versehen werden sollten. Falls sie „trocken“ sind, würden sie schnell verschleißen. Doch wer kennt sich mit mechanischen Uhren noch aus?  Breitfeld: „Damals wurden wir noch in der Mechanik ausgebildet. Es gibt noch ein Paar Kollegen mit Spezialausbildung.“

„Ich finde das Angebot sehr informativ. Das sind ja echte Experten“, sagte Irmgard Gellissen, die mit ihrer Familie u.a. Informationen zu alten Straßen und Häusern von Stadtarchivar Fredy Niklowitz erfuhr. Auskunft über die Kirchengeschichte gab Wilfried Heß. Er sagte am Stadtmodell stehend: „Die Höhe der Stadt ist gut zu erkennen, wenn man auf dem Fußboden der Stadtkirche steht. Da steht man auf dem höchsten Punkt der damaligen Stadt.“

„Es kommen immer wieder Anrufe. Die Leute möchten wissen, was sie haben“, erklärte der Museumsleiter Dr. Wingolf Lehnemann die Beweggründe zur Aktion, die im nächsten Jahr fortgesetzt werden soll. Bei der Beratungsaktion wurden keine Preisauskünfte gegeben. Denn: „Es geht nicht ums Geld, sondern ob einem die Sache gefällt oder nicht“, so Lehnemann. Einig waren sich die Experten darin, dass Antiquitäten eher nicht im Internet angeboten oder gekauft werden sollten, sondern bei Antiquitätenhändlern oder Privatleuten.

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