Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Dauerregen

Festumzug beim Cappenberger Schützenfest fiel aus

Cappenberg Die Enttäuschung war allen Schützen ins Gesicht geschrieben. Der große Festumzug musste wegen Dauerregens abgesagt werden. Deshalb fand die Parade im Festzelt statt.

Festumzug beim Cappenberger Schützenfest fiel aus

Christoph Böcker ist bei der Parade im Zelt die Enttäuschung über den abgesagten Festumzug noch ins Gesicht geschrieben.

„Ich könnte heulen“, formulierte Oberstleutnant Christoph Böcker seine Verfassung und sprach aus, was alle Vorstandsmitglieder des Schützenvereins Cappenberg empfanden. „Da feiern wir nur alle drei Jahre und dann so ein Wetter“, sagte ein deprimierter Heribert Grieseholt, 1. Vorsitzender.

Alles war vorbereitet, alles schön geschmückt. Noch am Vormittag hofften die Schützen auf eine Wetterbesserung. Nun gab es nur eine kleine Strecke, die von den Königspaaren und Schilderträgern zurückgelegt werden musste: Vom Feuerwehrgerätehaus ins Festzelt gleich nebenan. Im Nachhinein eine gute Entscheidung. Der Regen wollte an diesem Tag nicht enden und die Temperaturen lagen auch im Keller. Eine weise Entscheidung für die Königinnen in ihren luftigen Kleidern und für die Schützen und Musikkapellen in ihren Uniformen. Also blieben die mit frischen Blumenbouquets geschmückten Wagen vor dem Feuerwehrgerätehaus stehen.

Unter der musikalischen Begleitung des Blasorchesters Selm und der Elmenhorster Blaskapelle schritten die Paare und die Abordnungen der befreundeten Vereine durch das Spalier der Cappenberger Schützen. Die Königspaare der Vereine aus Bork, Wethmar, Lünen, Lünen-Süd, Lünen-Alstedde und die Kinderschützenpaare aus Cappenberg und Lünen-Süd nahmen ihre Plätze auf der Bühne ein. Unter den Königspaaren war auch Bürgermeister Mario Löhr mit Ehefrau, König der Schützen aus Varnhövel-Ehringhausen. 

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Barrierefreiheit in Lünen

Mammutaufgabe: Stadt muss rund 270 Haltestellen umrüsten

Lünen Bis 2022 sollen alle Bushaltestellen barrierefrei sein. Das sieht das Personenbeförderungsgesetz vor. Die Stadt muss sich eine Strategie zurechtlegen.mehr...

Sicherheit an der Kita Schachtweg

So sollen Autofahrer am Kindergarten gebremst werden

Gahmen Aufpflasterung entfernt, Sicherheit der Kinder gefährdet – so war zuletzt die Einschätzung von Leitung und Elternbeirat des Kindergartens am Schachtweg. Nun hat die Verwaltung eine Lösung präsentiert, die die Autofahrer dort bremsen soll.mehr...

Friedhofsgebühren in Lünen

So teuer soll das Sterben bald werden

Lünen Zwei Dinge könnten aus Sicht der SPD bald die Friedhofsruhe stören – im übertragenen Sinne. Im Ausschuss für Sicherheit und Ordnung sorgten hingegen zunächst die Genossen selbst für Trauermienen bei der Verwaltung.mehr...

Doku-Film über den Lüner Löschzug Horstmar

Spannender Alltag der Freiwilligen Feuerwehr

Lünen-Horstmar Spannend ist der Alltag der Freiwilligen Feuerwehr. Ein Jahr lang hat der Lüner Filmemacher Uwe Koslowski die Mitglieder des Löschzugs Horstmar begleitet. Das Ergebnis gibt es ab dem Wochenende zu sehen.mehr...

Lüner Ladendieb gefasst

Energieriegel führte direkt ins Gefängnis

LÜNEN Ein Energieriegel ist einem 34-jährigen Ladendieb am Dortmunder Hauptbahnhof zum Verhängnis geworden. Bei der Überprüfung stellte die Bundespolizei fest, dass der Lüner kein unbeschriebenes Blatt war.mehr...

Als Luftwaffenhelfer im Einsatz

Mit 16 Jahren zog Bernd Kuhnen in den Krieg

Lünen/Cappenberg Er wurde in Dortmund geboren, arbeitete als Chefarzt in Lünen und lebt heute in Cappenberg: Mit 91 Jahren erinnert sich Bernd Kuhnen an einen bestimmten Tag noch so genau, als wäre es gestern gewesen. Es war der Tag, an dem er in den Krieg zog.mehr...