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Flexible Grundrisse

HORSTMAR Mit ihrer Präsentation des Praxisprojekts „Zukunft Wohnen“ am Beispiel der „Blumensiedlung“ der Wohnungsbaugenossenschaft (WBG) Lünen überzeugten gestern die Architekturstudenten der RTHW Aachen im LünTec ihre Zuhörer.

Flexible Grundrisse

Mit den Architekturstudenten der RWTH Aachen und den sie betreuenden Wissenschaftlern präsentierte sich WBG-Geschäftsführer Rainer Heubrock (3.v.l.) im LünTec.

Wie WBG-Geschäftsführer Rainer Heubrock vor Geschäftsführern und Vorständen anderer Wohnungsunternehmen sowie Vertretern der Stadt deutlich machte, bestand die Aufgabe darin, für die Siedlung aus den 50er bis 70er Jahren ein zukunftsorientiertes Entwicklungsprofil als Grundlage für Planungs- und Investitionsentscheidungen aufzuzeigen.

„Wir müssen in die Blumensiedlung investieren“, sagte Heubrock. Die WBG-Gremien werden in den nächsten Monaten entscheiden, in was die geplanten 100000 Euro fließen sollen.

Wichtige Impulse

Während sich die Wohnungsunternehmen durch die Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl neue Ideen für die Sanierung ihrer Bestände versprechen, erhält die Universität von den Praktikern wichtige Impulse für eine zwar visionäre, aber auch praxisnahe Ausbildung.

Bezogen auf die Blumensiedlung untersuchten Rebecca Hertz und Dietlind Schälte unter dem Titel „Richtungswechsel“ zunächst die großräumliche, städtebauliche und landschaftliche Einbindung der Siedlung. Sie schlagen das Haus der früheren Preußenschänke als Adressgebäude mit Öffentlichkeitscharakter vor. Ihr Konzept sieht den Rückbau von Wohngebäuden am Veilchenweg, die Ergänzung durch Neubauten, Einrichtungen von privaten Gärten vor.

Dreiklang

Mit „Dreiklang“ zeigen Christoph Wieczorek und Christian Ritter die Chancen auf, durch Veränderungen der Grundrisse aber auch durch Abriss von Gebäuden die Siedlung zukunftsfähig zu machen.

Anselm Lehmann und Lucien Schüller analysierten die Defizite in den Beständen, wollen der Siedlung durch ihren Entwurf der „einheitlichen Individualität“ eine unverkennbare Ausstrahlung geben. Eine Idee: Die Grundrisse flexibler für verschiedene Nutzer zu gestalten und die Betriebskosteneffizienz zu verbessern.

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