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Kanalbrücke Bergstraße

Freigabe wird in das Jahr 2018 verschoben

Lünen Im August 2017 hieß es, die Kanalbrücke Bergstraße werde voraussichtlich Mitte Dezember für den Verkehr freigegeben. Beobachter der Baustelle wissen längst, dass das nicht klappen kann. Jetzt hat sich auch die zuständige Behörde offiziell geäußert

Freigabe wird in das Jahr 2018 verschoben

Die Rampe zur Kanalbrücke Bergstraße ist von der Fertigstellung noch weit entfernt. Hier die Seite nördlich des Kanals. Foto: Peter Fiedler

Am Dienstag ruderte das Wasserstraßen-Neubauamt in Datteln zurück: Die ersten Fahrzeuge werden deutlich später über die Kanalbrücke Bergstraße rollen können als vorgesehen. Der neue Termin: Ende Februar 2018.

Damit würden die Arbeiten – Stand jetzt – zehn Wochen länger dauern. Denn Mitte August, als die Brücke gerade am Kanalufer vormontiert wurde, hatte der in Datteln zuständige Sachgebietsleiter Dirk Bölling noch deutlich optimistischer geklungen. Er gehe von einer Freigabe Mitte Dezember 2017 aus, hieß es damals.

Dass das nicht klappen würde, ist mit Blick auf die Baustelle offensichtlich. Die Rampen, die das Bauwerk mit der Bergstraße verbinden sollen, sind von der Fertigstellung noch weit entfernt.

Die Frage unserer Redaktion nach einem neuen Fertigstellungstermin beantwortete das Wasserstraßen-Neubauamt gleichwohl zögerlich. Die Behörde verwies auf ein ausstehendes Gespräch mit der beauftragten Firma. Das hat inzwischen stattgefunden.

Gespräch mit Baufirma

„Vorbehaltlich der Witterung in den kommenden Wochen sichert die Firma anhand eines überarbeitet eingereichten Terminplans die Fertigstellung des Brückenbauwerks bis Ende Februar 2018 zu“, teilte Sachgebietsleiter Bölling mit.

Neubau Brücke Bergstraße

Die alte Brücke ist seit 7 Uhr am Mittwoch Geschichte. Jetzt geht es an die neue. Die ist bereits in der Position über dem Kanal,  in der sie von den drei Kränen aufgenommen werden kann.
Die alte Brücke ist seit 7 Uhr am Mittwoch Geschichte. Jetzt geht es an die neue. Die ist bereits in der Position über dem Kanal,  in der sie von den drei Kränen aufgenommen werden kann.
Die alte Brücke ist seit 7 Uhr am Mittwoch Geschichte, Jetzt geht es an die neue. Die ist bereits in der Position halb über dem Kanal,  in der sie von den drei Kränen aufgenommen werden kann.
Die alte Brücke ist seit 7 Uhr am Mittwoch Geschichte.  Jetzt geht es an die neue. Die ist bereits in der Position über dem Kanal,  in der sie von den drei Kränen aufgenommen werden kann.
Zur Zeit wird der Hauptkran mit Kontergewichten aufgerüstet,  um die Last der Brücke aufnehmen zu können. Dann wird die Selbstfahrplattform am anderen Ende die Brücke weiter über den Kanal schieben, bis sie von den beiden Kränen aufgenommen werden kann .
An der alten Brücke sägen schon Schneidbrenner und zerlegen sie.
Zur Zeit wird der Hauptkran mit Kontergewichten aufgerüstet, um die Last der Brücke aufnehmen zu können. Dann wird die Selbstfahrplattform am anderen Ende die Brücke weiter über den Kanal schieben, bis sie von den beiden Kränen aufgenommen werden kann. 
An der alten Brücke sägen schon Schneidbrenner und zerlegen sie.
Zur Zeit wird der Hauptkran mit Kontergewichten aufgerüstet, um die Last der Brücke aufnehmen zu können. Dann wird die Selbstfahrplattform am anderen Ende die Brücke weiter über den Kanal schieben, bis sie von den beiden Kränen aufgenommen werden kann. 
An der alten Brücke sägen schon Schneidbrenner und zerlegen sie.

Anfang 2017 hatten die Bauarbeiten für die Brücke begonnen. Am 30. August markierte das Einheben der Brücke auf ihre Fundamente durch einen 900-Tonnen-Kran das Ende der Rohbauarbeiten (wir berichteten).

„Durch diese Leistung überzeugt, bestand auf beiden Seiten keinerlei Zweifel an dem Erreichen des nächsten Ziels, der Verkehrsfreigabe der Brücke zum 15.12.2017“, schreibt Dirk Bölling.

Dass aus diesem Termin nichts wird, dafür führt Bölling drei Gründe ins Feld: Das aktuell und in den letzten Monaten über weite Zeiträume für Erdarbeiten ungünstige Wetter; den im Rampenbereich vorgefundenen ungünstigen Baugrund sowie Kapazitätsengpässe bei der Firma.

Kapazitätsengpässe

Leser hatten unsere Redaktion in den letzten Wochen mehrfach daraufhingewiesen, dass es auf der Baustelle nicht vorangehe. Ausführendes Unternehmen ist die Firma Amand, die auch für die Lippebrücke Graf-Adolf-Straße verantwortlich war. Amand wollte sich auf Anfrage nicht zu den jüngsten Verzögerungen an der Bergstraße äußern: „Wir bitten um Verständnis, dass wir als Auftragnehmer hierzu keine Stellungnahme abgeben können“, teilte die Firma mit.

Dirk Bölling aus dem Wasserstraßen-Neubauamt verweist jetzt darauf: Langsamer als zuletzt geplant sei immer noch schneller als ursprünglich geplant. Denn zu Beginn der Brückenarbeiten Anfang 2017 sei man von einer Bauzeit sogar bis Sommer 2018 ausgegangen. Doch zwischenzeitlich rückte das Amt davon ab, die alte Brücke erst abzureißen, wenn die neue fertig ist. Wenn das alte Bauwerk nicht mehr in Betrieb sei, könne man das neue schneller anbinden, hieß es.

Für Nutzer der Brücke hat diese Variante den Nachteil, dass sie schon seit 24. Juli 2017 eine Umleitung fahren müssen. Sieben Monate Zeitersparnis gegenüber dem ersten vertraglich vereinbarten Bauende blieben immer noch, rechnet Bölling vor. Dazu muss es aber klappen mit der Freigabe Ende Februar 2018.

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