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Fußball: Westfalenliga

Frühes 0:2 bricht Lüner SV das Genick

LÜNEN/DORTMUND Der Lüner SV verliert bei Westfalia Wickede 0:3. Vor allem in der zweiten Hälfte kann der Westfalenligist den Dortmunder Hausherren kein Paroli mehr bieten, nachdem schon kurz nach der Pause das zweite Tor für Wickede fällt.

Frühes 0:2 bricht Lüner SV das Genick

Yasin Acar musste schon nach 38 Minuten verletzt raus. Foto: Dan Laryea

Westfalenliga

Westfalia Wickede - Lüner SV 3:0 (1:0)

Mario Plechaty wollte gar nicht lange um den heißen Brei reden. „Wickede hat heute verdient gewonnen“, gab der Trainer des Lüner SV nach dem 0:3 gegen Westfalia Wickede zu Protokoll.

„Wir konnten heute nicht das umsetzen, was wir in den vergangenen Wochen eigentlich gut gemacht haben. Wir haben defensiv nicht gut gestanden und die Gegentore zu einfach bekommen.“ Nach dem 0:2 sei das Spiel eigentlich gelaufen gewesen. „Das war wie ein Genickschuss.“

Lünen hatte den Dortmundern nicht viel entgegenzusetzen

Damit hatte Plechaty die 90 Minuten auf dem Kunstrasen im Wickeder Pappelstadion ziemlich treffend zusammengefasst. Bis auf eine ausgeglichene erste Hälfte hatte sein Team dem Dortmunder Westfalenligisten vor 150 Zuschauern nicht viel entgegenzusetzen. Nach 27 Minuten gingen die Hausherren durch Robin Dieckmann nach einem langen Ball in den Rücken der Viererkette in Führung.

Nur drei Minuten später hätte sich der LSV nicht über einen Elfmeter-Pfiff beschweren dürfen. Wieder war Dieckmann durchgebrochen, LSV-Torwart Michel Andreas Josch spielte wohl eher den Mann als den Ball, doch die Pfeife von Schiedsrichter Markus Cinar aus Gütersloh blieb stumm.

Eingewechselter Fofana vergibt Chance zum Ausgleich

Vielleicht wäre danach alles auch ganz anders gelaufen, wenn Aboubakar Fofana kurz nach seiner Einwechslung in der 38. Minute die größte Lüner Chance des Spiels verwandelt und nicht vergeben hätte. Der Flügelflitzer aber scheiterte frei vor Wickedes Schlussmann Rene Kuck. So blieb nur ein Hauch von Lothar Matthäus – wäre, wäre, Fahrradkette.

In der zweiten Hälfte lief dann nicht mehr viel zusammen beim Lüner SV, denn besagter „Genickschuss“ fiel bereits in der 47. Minute. Der eingewechselte Benedict Zwahr streichelte den Ball aus 18 Metern sehenswert in den Giebel – 0:2. Und als eben jener Zwahr nach einer knappen Stunde aus kurzer Distanz zum 0:3 aus Lüner Sicht abstaubte, war der Dachs endgültig im Bau.

Plechaty: „Heute bin ich ein bisschen enttäuscht“

„Auswärts tun wir uns deutlich schwerer als zuhause“, meinte Plechaty, „vor allem auch auf Kunstrasen. Da müssen wir jetzt Lösungen finden und uns steigern.“ Bis jetzt sei er sehr zufrieden mit der Saison, „aber heute bin ich ein bisschen enttäuscht.“

Ganz anders freilich war die Stimmung im Lager der Wickeder. „Nach dem Spielverlauf war es das gerechte Ergebnis“, sagte Thomas Gerner, der zusammen mit Alexander Gocke das Trainergespann der Westfalia bildet. „Das war heute ein gelungener Sonntag.“

WW: Kuck - Lüder, Konya (60. Herwig), Großkreutz, Fels - Cakir, Dej - Dieckmann, Brzezinski, Toetz (24. Dietz, 46. Zwahr) - Erdogan

LSV: Josch – Malcherek, Akyüz, Drees, Hegngi – Ziegelmeir – Acar (38. Fofana), Kusakci (66. Göke), Reis (54. Bozlar), Kurgan – Pfennigstorf
Tore: 1:0 Dieckmann (27.), 2:0 Zwahr (47.), 3:0 Zwahr (57.)

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