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Fußball-Landesliga

Für den LSV heißt es Niemandsland statt Aufstieg

LÜNEN Offiziell hatte sich Landesligist Lüner SV vor der Saison das Ziel gesetzt, oben mitzuspielen. Intern hofften die Verantwortlichen sogar noch auf ein bisschen mehr. Erst recht nach den drei Siegen zum Saisonstart. Nach einem Drittel der Spielzeit ist der LSV allerdings im Niemandsland der Tabelle angekommen.

Für den LSV heißt es Niemandsland statt Aufstieg

Stephan Hornberger (l.) läuft ins Leere: Die Lüner Offensive setzte gegen Hassel kaum Akzente.

Vier Siege, zwei Unentschieden, vier Niederlagen: Die Rot-Weißen haben die Bilanz eines Durchschnittsteams. „Uns fehlt die Konstanz, um noch nach oben schauen zu können“, sagt Trainer Mario Plechaty. Der Rückstand auf den Spitzenreiter beträgt seit der 0:2-Niederlage am Sonntag im direkten Duell schon satte zwölf Punkte. Vor allem in der Kampfbahn Schwansbell tut sich der einstige Titelanwärter schwer. In fünf Anläufen glückte erst ein Heimsieg (4:2 gegen Aufsteiger Burgsteinfurt). „Auswärts präsentieren wir uns wesentlich besser“, so Plechaty. Seine Erkenntnis: „Wir schaffen es nicht, über mehrere Wochen kompakt zu stehen. Wir spielen zu wild, zu hektisch.“

Den Hauptgrund dafür sieht Plechaty in der langen Verletztenliste. Tatsächlich ist Lünens Trainer immer wieder zu Umstellungen gezwungen. Häufig auch kurzfristig. So wie am Sonntag, als er ohne die Stammkräfte Sascha Rammel, Ricardo Ribeiro und Volkan Ekici auskommen musste. „Das ist dann irgendwann zu viel“, sagt Plechaty. „So kannst du als Trainer keine Sicherheit in die Mannschaft bekommen.“ An der richtigen Einstellung seiner Elf zweifelt Plechaty nicht. „Da stelle ich mich auf jeden Fall vor die Mannschaft.“ Es sei aktuell schlicht und einfach „eine Scheiß-Phase: Da müssen wir durch.“ Und das mit einer Rumpfelf. Sieben Neuzugänge fanden sich am Sonntag in der Startelf wieder. Nur drei von ihnen – Torwart Michel Josch, Lukas Ziegelmeir und Pascal Harder – waren vor dem Saisonstart tatsächlich als Stammkräfte eingeplant.Junge Spieler wie Daniel Mikuljanac, Cem Yagli und Lukas Severin sollten erst herangeführt werden. „Doch auch sie haben den Anspruch Landesliga zu spielen“, so Plechaty. „Manche überschätzen sich allerdings noch ein bisschen.“ So bekamen gerade die Lüner Nachwuchskräfte in den Zweikämpfen mit den routinierten Gästen am Sonntag die Grenzen aufgezeigt. Damit aber nicht genug. Denn auch die erfahrenen Spieler des LSV machten am Sonntag entscheidende Fehler. „Sie haben dadurch zusätzlich Unsicherheit ins Spiel gebracht“, sagte Plechaty. Zum Beispiel Ersatzkapitän Pascal Harder, der bei beiden Toren keine gute Figur machte. Ihn nahm Plechaty allerdings auch gleich in Schutz. Denn: „Auch Pascal ist nicht bei hundert Prozent. Ich habe ihn aber gebeten, aufzulaufen.“ Der LSV-Coach hofft, am Sonntag (15 Uhr) gegen den Tabellenfünften Roxel zumindest wieder auf Rammel und Ekici zurückgreifen zu können. Was Plechaty Hoffnung machen dürfte: Das Spiel findet auswärts statt.

LÜNEN Der Lüner SV konnte am Sonntag gegen den Landesliga-Spitzenreiter aus Gelsenkirchen nichts ausrichten. Im Heimspiel gegen YEG Hassel setzte es eine 0:2-Niederlage für die Plechaty-Elf. Nun sind die Spitzenplätze für den LSV in weite Ferne gerückt. In unserem Liveticker können Sie alle Infos zur Partie nachlesen.mehr...

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